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BMW zu Norisring-Eklat: Rückfall in altes DTM-Schema

Der Norisring-Eklat hat der DTM zahlreiche negative Schlagzeilen eingebracht. Auch von BMW gibt es Kritik, die Vorkommnisse seien ein Rückfall in ein altes Schema, heißt es aus München.

DTM

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Bei BMW wird im Moment die Form der Unterstützung der möglichen Kundenteams in der DTM diskutiert. Audi hilft Abt Sportsline und Rosberg zum Beispiel mit Werksfahrern wie Mike Rockenfeller und Nico Müller, die 2021 für die beiden Teams fuhren.

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Auch von Mercedes-AMG gibt es Support für die Teams, ebenfalls mit Werksfahrern, aber auch finanziell. Für die Rennställe werden unterschiedliche Pakete geschnürt, was aber auch dazu führt, dass die Macher in Affalterbach durchaus davon ausgehen, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt auch an die Interessen von Mercedes-AMG gedacht wird.

Deutlich wurde das beim Saisonfinale auf dem Norisring, als Maximilian Götz die maximale Unterstützung von anderen Mercedes-Teams erhielt und so zum Titel getragen wurde.

Diese Stallorder (und auch der zu Beginn des Rennens erfolgte Abschuss von Titelkandidat Liam Lawson) erzürnte die Fans dermaßen, dass DTM-Chef Gerhard Berger wenige Tage nach dem Skandal-Finale in einem Interview nochmals klarstellte, was er von (der laut Reglement erlaubten) Stallorder hält: nichts. Er befürchtete einen enormen Schaden für die DTM und will das Thema für 2022 angehen.

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Auch aus München gibt es Kritik an dem Finale. "Das Finale am Norisring war ein Rückfall in das alte DTM-Schema, das hat aus meiner Sicht keine Zukunft", sagte BMW-Motorsportleiter Mike Krack bei Motorsport aktuell.

"Wenn wir im Finale in der Situation gewesen wären, hätten wir sicher nicht mit Stallregie eingegriffen, das haben wir intern bereits diskutiert. Ich bin Sportsmann und will, dass der Beste gewinnt. Andere sehen solche Fragen ausschließlich durch die Markenbrille, und ich will das gar nicht verurteilen. Aber das ist nicht der Weg von BMW", so Krack.

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