DTM: Mercedes-Comeback schon am Norisring?

Von Andreas Reiners
DTM
Gary Paffett hofft auf eine Chance am Norisring

Gary Paffett hofft auf eine Chance am Norisring

Norisring ist Mercedes-Terrain. So war es zumindest in den vergangenen Jahren. Allerdings kämpft Mercedes seit Saisonbeginn mit fehlender Konkurrenzfähigkeit.

Mit Ausnahme von 2002 (Laurent Aiello/Audi) und 2013 (Kein Sieger nach dem Wasserflaschen-Skandal) gewann seit 2001 in Nürnberg immer ein Mercedes. Und 2014? Könnte alles anders sein.

Mercedes strauchelt. Liegt (noch) ein gutes Stück hinter der Konkurrenz von Audi und BMW. Zwar dürfen die Stuttgarter nach der Entscheidung der DTM-Kommission bis Ende September weiterentwickeln, um den Rückstand aufzuholen. Doch das ist keine Sache von Tagen oder Wochen. Vier hatte Mercedes nach dem letzten Rennen Zeit. Seitdem ist die Entwicklung der Konkurrenz eingefroren.

Wie Mercedes die zurückliegenden Wochen genutzt hat, wird sich in einer Woche auf dem Norisring zeigen. Paul di Resta ist zumindest optimistisch. «Am Norisring ist es ein realistisches Ziel, für uns einige Punkte zu sammeln. Es ist immer ein actionreiches Rennen, die Strecke ist eine große Herausforderung für jeden Fahrer. Ich hoffe, ich habe am Ende des Rennes ein Lächeln im Gesicht», sagte der Schotte «sportschau.de».

Er freue sich auf ein außergewöhnliches Rennen. «Die Strecke war in der Vergangenheit immer eine Mercedes-Strecke. Ich hoffe, dass ich dort konkurrenzfähiger sein werde als in den bisherigen Rennen. Wir werden alles geben und voll angreifen», so di Resta.

Ähnlich sieht es auch sein Teamkollege Gary Paffett. «Der Norisring ist immer eine etwas andere Herausforderung im Gegensatz zu den anderen Strecken. Es ist ein Straßenkurs, du hast ein paar Haarnadelkurven und einige langsamen Stellen. Er stellt ganz andere Anforderungen an das Auto. Ich denke, wir haben eine gute Chance, dort wettbewerbsfähiger zu sein», sagte der Brite, der 2005, als er den Titel holte, ebenso wie ein Jahr zuvor am Norisring gewann.

Was nehmen sich die beiden Routiniers denn für den Rest der Saison vor? «Ich kann sehen, dass die Dinge besser werden. Das wird nicht über Nacht passieren, aber ich fühle wirklich, dass wir bald wieder konkurrenzfähig sein werden. Wir werden dieses Jahr die Meisterschaft nicht gewinnen, aber nächstes Jahr werden wir zurück sein», so Paffett kämpferisch.

Und di Resta: «Das Ziel heißt: So viele gute Resultate und Punkte zu erzielen wie möglich. Wichtiger ist aber, das Auto besser kennenzulernen, gerade auch im Hinblick auf die kommenden Jahre. Es ist wichtig für uns, als Team weiter hart zusammenzuarbeiten - das wird sich dann auch auf der Strecke widerspiegeln.» Vielleicht ja schon am Norisring.

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