Franz Zorn: Premiere ist geglückt, Quali in Schweden

Von Manuel Wüst
Franz Zorn (li.)

Franz Zorn (li.)

Bei einem Ligamatch in Schweden fuhr Franz Zorn nach intensivem Trainingslager das erste Eisspeedway-Rennen der Saison. Zwar unterlag er mit seinem Team, ist mit dem Erreichten aber zufrieden.

«Die schwedische Liga in Örnsköldsvik war ein super Start in die Saison», zog Franz Zorn ein zufriedenes Fazit. Mit einem Laufsieg über Ove Ledström war Zorn gut ins Rennen gestartet, in dem kaum ein Fahrer dem siegreichen Team von ÖMK Rundbana einen Punkt abnehmen konnte. Drei der fünf Fahrer im rein schwedischen Team fuhren Maximum, sie gewannen 17 von 20 Läufen und gaben im Gesamten nur fünf Punkte ab. Neben Zorn, der nach seinem Laufsieg noch drei zweite Plätze einfuhr, konnte lediglich der Niederländer Jasper Iwema zwei Laufsiege holen.

«Obwohl ich noch nicht 100-prozentig fit bin, bin ich sehr zufrieden mit allem», so Zorn nach dem Rennen. «Ich hatte keine Probleme mit der Hand. Und worauf ich richtig stolz bin ist, dass das Motorrad super funktioniert und der Motor einfach top ist.»

Nach dem Ligarennen in Örnsköldsvik ging es für Zorn zurück nach Strömsund, für deren Club der Österreicher startet, wo weitere Trainings gefahren wurden. «Das Training war gut und wir konnten einiges testen», erklärte der Österreicher, der nach der Absage der WM-Qualifikation in Finnland nun für die Qualifikation in Örnsköldsvik am kommenden Wochenende gesetzt wurde.

Im Vorjahr hatte Zorn in Örnsköldsvik eine Platzierung unter den Top-6 verpasst und konnte sich sportlich nicht für den Grand Prix qualifizieren. Der 49-Jährige bekam aber vom Weltverband FIM eine der beiden permanenten Wildcards. Die Weltmeisterschaft 2019 endete für Zorn nach einem Trainingssturz im Inzell-GP schmerzhaft bereits nach sechs von zehn Rennen und nur auf dem 15. Gesamtrang.

Line-up WM-Qualifikation Örnsköldsvik:

1 Jussi Nyrönen (FIN)
2 Philip Lageder (A)
3 Franz Zorn (A)
4 Jiri Wildt (CZ)
5 Jasper Iwema (NL)
6 Ove Ledström (S)
7 Pavel Nekrassov (KAZ)
8 Franz Mayerbüchler (D)
9 Crister Biskop (FIN)
10 Vladimir Cheblakov (KAZ)
11 Harald Simon (A)
12 Luca Bauer (D)
13 Markus Jell (D)
14 Martin Haarahiltunen (S)
15 Lukas Hutla (CZ)
16 Igor Kononov (RUS)
R1 Pierre Hallén
R2 Jimmy Hörnell Lidfalk

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