Eisspeedway-DM Berlin: Max Niedermaier konkurrenzlos

Von Jan Sievers
Eisspeedway-DM
Ungefährdet fuhr Max Niedermaier seinem zweiten Deutschen Meistertitel entgegen. Im Eispeedway-Finale in Berlin hatte er keine Gegner, Hans Weber wurde vor Stefan Pletschacher Zweiter.

Locker und lässig konnte Max Niedermaier seinen zweite Deutsche Meisterschaft einfahren. Der Edlinger gewann alle seine Läufe auch nach verpatztem Start, und cruiste seiner Titelverteidigung entgegen.

In Abwesenheit vom neunfachen Deutschen Meister Günther Bauer, der seine Fußverletzung auskuriert, wurde Hans Weber Zweiter. Der GP-Fahrer konnte gegen den Fahrer der Eisunion Berlin im direkten Aufeinandertreffen nichts ausrichten, gewann jedoch sein restliches Programm und verteidigte seine Vizemeisterschaft gegen Stefan Pletschacher, der Bronze holte.

Über zwei Runden sah es so aus, als würde Tobias Busch das Siegerpodest besteigen können. In seinem schwersten Lauf gegen die direkten Konkurrenten Weber, Pletschacher und Manfred Seifter führte der Stralsunder, bis ihn eine Eisrille aushebelte und fast vom Motorrad warf.

Immer besser in Schwung kommt Seifter, der nach zweijähriger Zwangspause wieder ins Geschehen eingreift und bei der Deutschen Meisterschaft Vierter wurde. Als Österreicher war er einer von sechs Ausländern die das Feld auffüllten, jedoch außer Konkurrenz fuhren.

Überraschung des Tages war Marc Geyer: Der Hesse fuhr bei seinem ersten Meisterschaftsrennen beachtliche neun Punkte ein und holte sogar einen Laufsieg.

Am heutigen Freitag geht es in Berlin mit dem Training der Weltmeisterschaft weiter. Am Samstag und Sonntag finden die Grand-Prix-Läufe 5 und 6 in der deutschen Hauptstadt satt.

Ergebnisse Deutsche Eisspeedway-Meisterschaft Berlin:

1. Max Niedermaier, 15 Punkte
2. Hans Weber 14
3. Stefan Pletschacher 13
4. Tobias Busch 10
5. Marc Geyer 9
6. Sebastian Gegenbauer 7
7. Christoph Kirchner 6
8. Reinhard Greisel 5
9. Franz Mayerbüchler 1

Außer Konkurrenz:
Manfred Seifter (A) 12
Simon Reitsma (NL) 9
Luca Bauer 8 
Bart Schaap (NL) 4
Jimmy Tuinstra (NL) 3
Rami Systä (FIN) 2
Andrew Barrett (AUS) 2

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