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Günther Bauer zu Inzell-Absage: «Trifft uns böse»
Die Absage des Eisspeedway-Wochenendes in Inzell könnte weitreichende Folgen haben, denn der wirtschaftliche Schaden ist enorm, wie Günther Bauer als zweiter Vorsitzender der ausrichtenden DMV Landesgruppe sagte.
Eisspeedway-GP
Im Artikel erwähnt


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Am vergangenen Montag mussten die Verantwortlichen in Inzell das geplante Eisspeedway-Wochenende in Inzell aufgrund der derzeitigen Situation rund um das Corona-Virus absagen. Das Abschiedsrennen von Günther Bauer, das am Freitag gefahren worden wäre und die Grands Prix Nummer 7 und 8 werden auch in diesem Jahr nicht mehr wiederholt, was die ausrichtende DMV-Landesgruppe für ernste Probleme stellt.
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"Das ist echte Katastrophe", stöhnte Günther Bauer beim Gespräch mit SPEEDWEEK.com ins Telefon, "die Absage kam nach Absprache mit dem Landrat und einen Tag nach der Absage wurde dann in Bayern erlassen, dass Großveranstaltungen abgesagt werden müssen. Das lag alles nicht mehr in unserer Hand." Etliche Fans hatten bereits Tickets im Vorverkauf erworben. Sie werden am kommenden Wochenende in der Gemeinde im Kreis Traunstein keine Rennen sehen. Für den Verein, die Gemeinde Inzell mit ihrem Hotel- und Gastronomieangebot und die Fans, die gerne in Inzell Rennen gesehen hätten, eine mehr als ärgerliche Situation, denn eine Schuld an der Situation kann man keinem der Genannten aussprechen, auch wenn nun alle die Suppe in irgend einem Maße auslöffeln müssen. Wie Günther Bauer jetzt bestätigte, will die DMV Landesgruppe den Fans, die Karten im Vorverkauf erworben hatten, anbieten, diese für die Rennen 2021 einzutauschen oder das gezahlte Geld zurück zu erstatten. Bauer: "Wir hoffen auf die Fans, dass sie ihre Karten behalten und 2021 wieder kommen werden. Wenn wir alle Karten zurückerstatten müssen, dann sieht es ganz düster aus und die Pleite droht. Ich hoffe und appelliere an die Fans uns zu unterstützen und im kommenden Jahr wieder zu kommen, so dass es in Inzell mit Eisspeedway weiter gehen kann."
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Zum Zeitpunkt der Absage steckte der Club bereits mitten in den Vorbereitungen auf die Eisspeedwayrennen. Das Eis befand sich im Aufbau und unter anderem war das Fahrerlagerzelt bereits aufgebaut.
Von der Absage betroffen ist natürlich auch das geplante Abschiedsrennen für Günther Bauer, dass am Freitagabend vor dem GP gefahren werden sollte. "Die Absage ist für mich persönlich zweitrangig", so Bauer, der sich als 2. Vorsitzender der DMV Landesgruppe um die Zukunft es Eisspeedway in Inzell sorgt. "Es ist natürlich auch schade und bitter für die Russen, die schon ihre Flugtickets hatten und die Fahrer, die extra wieder ihre Motorräder hergerichtet hatten. Ich hoffe, dass sie dann alle im kommenden Jahr wiederkommen."
Bundesweit ist inzwischen nicht nur das Eisspeedway in Inzell betroffen. Die deutsche Eishockeyliga (DEL) hat inzwischen ihre Saison beendet, in der Fußball-Bundesliga wird es zu Geisterspielen ohne Zuschauer kommen und auch regional werden mehr und mehr Veranstaltungen aufgrund der Situation um den Corona-Virus abgesagt. Inwiefern hier vor allem die kleinen Vereine und Clubs mit ihren Kosten alleingelassen werden, darf man mit Spannung erwarten.
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