Team-WM: Österreich verlor Silber im letzten Lauf

Von Jan Sievers
Eisspeedway der Nationen

Russland ließ am Finaltag der Eisspeedway-Mannschafts-WM in Togliatti nichts anbrennen und wurde erneut Weltmeister. Schweden schlug Österreich im letzten Lauf und ist Vizeweltmeister.

Auch wenn mit Russland der Weltmeister bereits ein Durchgang vor Ende des Rennens feststand, blieb es bis zum Schluss spannend bei der Eisspeedway-Team-WM im Stroitel-Stadion von Togliatti. Während Russland am Samstag noch drei Punkte durch Disqualifikationen und Fahrfehler abspenstig gemacht wurden, zeigten die Rekordweltmeister am Sonntag wer Herr im Hause ist. Alle Läufe konnte die Übermacht souverän gewinnen, Russland ist somit erneut Champion.

Bereits am ersten Renntag waren Österreich und Schweden punktgleich auf dem zweiten Platz. So blieb es auch am zweiten Tag bis zum letzten Durchgang, als die beiden Widersacher im Kampf um die Silbermedaille aufeinander trafen.

Zunächst konnte sich Franz Zorn vor Ove Ledström, Niclas Svensson und Manfred Seifter setzen, was unweigerlich zum Stechen um den zweiten Platz geführt hätte. Doch der blendend aufgelegte Ledström schnappte sich den Österreicher. Zorn blieb an dem Schweden dran und schaffte es auf den letzten Metern fast sich an die Spitze zu setzen. Am Ende hat es nicht gereicht und Schweden Silber beschert.

Österreich zeigte insgesamt ein starkes Rennen, musste jedoch im Verlauf des Rennens auf Harald Simon verzichten. Der Waldviertler wurde von Jan Klatovsky vom Motorrad geholt und verletzte sich am Knie. 



Deutschland konnte sich im Vergleich zum Samstag deutlich steigern. In Punkten schlug sich das jedoch nicht nieder, da Günther Bauer im ersten Lauf an zweiter Position liegend wegen Überfahrens der blauen Innenlinie disqualifiziert wurde. Im Duell gegen Tschechien lag der deutsche Kapitän souverän in Führung, bis ihm sein Motor einging und er zwangsläufig ins Innenfeld rollen musste.



Ergebnisse Eisspeedway-Team-WM Togliatti/RUS:

1. Russland, 57 
Punkte
Dmtri Koltakov 12 (23)
Dmtri Khomitsevich 8 (15)

Nikolai Krasnikov 10 (19)



2. Schweden 48
Ove Ledström 16 (29)

Niclas Svensson 9 (15)

Daniel Hendersson 0 (4)



3. Österreich 46

Harald Simon 2 (10)

Franz Zorn 14 (17)

Manfred Seifter 7 (19)



4. Tschechien 39
Antonin Klatovsky 12 (25) 

Jan Klatovsky 6 (14)

Radek Hutla N



5. Deutschland 28

Günther Bauer 7 (15)

Max Niedermaier 6 (9)

Stefan Pletschacher 1 (4)



6. Finnland 21

Antti Aakko 1 (3)

Mikko Jetsonen 4 (7)

Tomi Norola 4 (11)



7. Schweiz 11

Beat Döbler 6 (10)

Martin Glarner N (1)

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