Williams-Cockpit: Toto Wolff würde auf Talente setzen

Von Vanessa Georgoulas
Toto Wolff: «Es geht darum, den nächsten Formel-1-Superstar zu finden»

Toto Wolff: «Es geht darum, den nächsten Formel-1-Superstar zu finden»

Das letzte freie Cockpit für die Formel-1-Saison 2018 ist sehr begehrt – auch bei einigen hochkarätigen Piloten. Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff würde dennoch auf die Jungend setzen.

Damit meint Toto Wolff allerdings nicht Mercedes-Junior Pascal Wehrlein, der sich auch noch Hoffnungen auf den letzten Platz im 2018er-Feld macht – wenn auch nur leise. Hauptanwärter für das Cockpit soll jüngsten Gerüchten zufolge Sergey Sirotkin sein, der Berichten zufolge einen zweistelligen Millionenbetrag als Mitgift angeboten hat.

Der Russe ist aber bei weitem nicht der Einzige, der gerne an der Seite von Williams-Nachwuchshoffnung Lance Stroll Gas geben will. Zu den meistgenannten Kandidaten zählen auch Formel-1-Rückkehrer Robert Kubica und Williams-Reservist Paul di Resta. Im Gegensatz zu Sirotkin verfügen beide über GP-Erfahrung, doch finanziell können sie nicht mit dem 22-Jährigen aus Moskau mithalten.

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff würde aber weder aufs Geld noch auf die Erfahrung setzen. Stattdessen würde er einen starken Rookie zum Zug kommen lassen, wie er im Radio-Interview mit BBC 5 Live verrät: «Wenn ich bei Williams was zu sagen hätte, würde ich etwas wagen und eines der Talente Lando Norris, George Russell oder Charles Leclerc ins Auto setzen.»

Damit zählt der Wiener nicht nur Mercedes-Zögling Russell auch die Nachwuchshoffnungen der Konkurrenten McLaren (Norris) und Ferrari (Leclerc) auf. Allerdings ist das Scuderia-Talent gar nicht mehr zu haben, denn Leclerc wird 2018 sein GP-Debüt mit Alfa Romeo Sauber bestreiten.

«Es geht darum, den nächsten Formel-1-Superstar zu finden», erklärt Wolff seine Wahl, fügt aber auch eilends an: «Allerdings darf das Team auf der Suche nach dem richtigen Kompromiss die finanzielle Situation nicht ausser Acht lassen.»

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