Sebastian Vettel: «Tun uns mit den Reifen schwer»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Ferrari-Star Sebastian Vettel blieb im zweiten freien Training von Monaco mehr als sieben Zehntel langsamer als Kontrahent Lewis Hamilton. «Wir haben noch ein bisschen Potenzial», machte er sich hinterher Mut.

Für Sebastian Vettel gestaltete sich der Trainingsdonnerstag in Monte Carlo nicht nach Wunsch. Der Deutsche musste sich am Vormittag mit dem fünften Platz auf der Zeitenliste begnügen. Sieben Zehntel fehlten ihm auf den FP1-Schnellsten Lewis Hamilton. Der Mercedes-Star war auch nach der Mittagspause der Schnellste. Vettel konnte zwar auf den dritten Platz vorrücken, sein Rückstand auf die Bestmarke seines Kontrahenten wuchs aber um 46 Hundertstel auf 0,762 sec an.

«Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Auto. Es fehlt ganz allgemein noch ein bisschen Grip. Das Auto ist zu nervös, es rutscht viel», gestand der Heppenheimer denn auch. «Aber ich denke, wir haben noch ein bisschen Potenzial. Im Moment tun wir uns noch ein bisschen schwer mit den Reifen. Wenn wir das besser in den Griff bekommen, dann geht es auch nochmal nach vorne», fügte er eilends an.

Auf die Frage, ob Red Bull Racing im Fürstentum noch vor Ferrari liegt, antwortete der vierfache Champion ausweichend: «Das weiss ich nicht, denn heute Nachmittag hat man nicht viel gesehen. Ich denke, es wird auf jeden Fall sehr eng. Im Moment scheint Mercedes etwas die Nase vorn zu haben. Dahinter sieht es zwischen Red Bull Racing und uns sehr eng aus.»

Seb weiss: «Hier geht’s in erster Linie ums Qualifying, das Tempo auf einer Runde. Und wir tun uns schwer, die Reifen ins schmale Arbeitsfenster zu bringen. Auf den Longruns denke ich, dass es schwer ist, hier vergleiche anzustellen. Aber ich glaube, sobald der Sonntag kommt, relativiert sich normalerweise alles. In der Vergangenheit war es uns im Rennen leider nicht möglich, die gesamten 78 Runden hindurch zu attackieren, weil die Reifen es nicht zugelassen haben. Ich hoffe, das wird in diesem Jahr besser sein. Es ist ganz gut, dass wir hier einen Tag dazwischen haben, an dem wir ein bisschen Mehr ins Detail gehen können. Mal schauen, wir lassen uns überraschen.»

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