Lando Norris: «Teamwork brachte uns nach vorne»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lando Norris

Lando Norris

McLaren-Talent Lando Norris und sein Teamkollege Carlos Sainz konnten im vergangenen Jahr einige beachtliche Auftritte hinlegen. Das lag nicht zuletzt an der Zusammenarbeit der Piloten, wie der junge Brite betont.

Knapp die Hälfte aller WM-Läufe seiner ersten Formel-1-Saison konnte Rookie Lando Norris in den Punkten beenden. Am Ende schaffte er es mit 49 WM-Zählern auf den elften Tabellenrang. Nur drei Punkte trennten ihn am Ende vom zehntplatzierten GP-Routinier Sergio Pérez. Noch erfolgreicher war Norris’ McLaren-Teamkollege Carlos Sainz.

Der Sohn der gleichnamigen Rallye-Legende, der bereits seine fünfte GP-Saison in Angriff nahm, aber erstmals für McLaren ausrückte, fuhr 13 Mal in die Punkte und durfte beim zweitletzten Kräftemessen in Brasilien nach der Strafversetzung von Lewis Hamilton sogar den dritten Platz und damit seine erste Podestplatzierung bejubeln. Mit 96 Punkten schaffte es der Spanier auf den sechsten Rang.

In der Team-Wertung reihte sich McLaren als «Best of the Rest» hinter den grossen Drei Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing auf dem vierten Platz ein – noch vor dem Werksteam des Motorenpartners Renault. Für die erzielten Fortschritte erntet der britische Traditionsrennstall viel Applaus von den Beobachtern, die vor allem die Ankunft von Andreas Seidl in Woking als Ursache für den Aufschwung sehen.

Norris weist bei seinem Besuch bei der Autosport International Show aber auf einen weiteren wichtigen Erfolgsfaktor hin: «Viel von dem, was wir erreicht haben, geht auf die Zusammenarbeit von uns Fahrern zurück, wie wir miteinander kooperiert und versucht haben, dem Team zu helfen. Derzeit macht das Sinn, wir können in jeder Hinsicht nur davon profitieren. Deshalb hoffe ich, dass es so weitergeht.»

«Ich will Spass haben und es geniessen und Carlos will das sicherlich auch», fügt der 20-Jährige an, der kürzlich zwar erklärt hatte, in Zukunft etwas ernster aufzutreten, jedoch zufrieden auf seine Debütsaison in der Königsklasse zurückblickt: «Ich denke, ich bin sehr happy mit meiner Leistung, sie war besser als gedacht. Ich sage damit aber nicht, dass es einfach war, denn das war es wirklich nicht, aber das Team hat super zusammengearbeitet. Meine Ingenieure halfen mir dabei, mein Bestes zu geben.»

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