Formel 1

Toto Wolff: «Gut, wenn die Bremse nicht versagt»

Von Vanessa Georgoulas - 14.02.2020 10:52

Das Mercedes-Team wagt sich heute erstmals mit dem W11 auf die Piste. In Silverstone dürfen sowohl Lewis Hamilton als auch Valtteri Bottas ans Steuer. Motorsportdirektor Toto Wolff hofft auf eine gelungene Premiere.

Kurz nach der Veröffentlichung der ersten Render-Bilder des neuen Mercedes W11 folgte die Online-Präsentation mit Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff und seinen Schützlingen Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Der neue, schlankere Silberpfeil erntete bereits auf den ersten Blick viel Lob von den Experten. So erklärte etwa GP-Veteran und Sky Sports F1-Reporter Martin Brundle: «Das ist wahrscheinlich erneut das Auto und das Team, das man schlagen muss.»

Der Engländer erwartet aber auch, dass Ferrari und Red Bull Racing näher dran sein werden, ganz einfach weil die Regeln im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend unverändert bleiben. Ein Lob sprach der Ex-Rennfahrer auch für die Lackierung des W11 aus: «Mercedes lässt die grossen Hybrid-F1-Autos durch die Lackierung etwas eleganter aussehen.»

Wolff erklärte auf die Frage nach den Erfolgsaussichten in diesem Jahr: «Ich denke, Erfolg bedeutet, einen Tag nach dem anderen zu nehmen. Heute wäre ein guter Shakedown ein Erfolg, wir wollen die Kilometer abspulen und die nötigen Filmaufnahmen machen. Beide Fahrer bekommen einen ersten Eindruck vom Auto. Es wäre gut, wenn die Bremse nicht versagt.»

Und Hamilton offenbarte: «Ich kann es kaum erwarten, mich wieder hinter das Steuer zu klemmen. Ich passe auf jeden Fall in meinen Sitz, was schon mal ein guter Start ist. Denn im letzten Jahr musste ich einige Anpassungen vornehmen, das ist also schon ein guter Fortschritt.» Druck verspüre er derzeit noch nicht: «Zu diesem Zeitpunkt geht es vor allem darum, das Ganze zu geniessen. Natürlich bist du fokussiert, aber du musst auch Spass haben. Die Jungs haben so hart gearbeitet, um das Auto auf die Räder zu stellen, und nur wir Zwei dürfen es fahren – das ist schon ziemlich unglaublich!»

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