Pierre Gasly: «Müssen noch effizienter arbeiten»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Pierre Gasly

Pierre Gasly

AlphaTauri-Pilot Pierre Gasly legte am zweiten Barcelona-Testtag mit 147 gedrehten Runden mehr als zwei GP-Distanzen zurück. Nur Haas-Pilot Romain Grosjean schaffte am zweiten Testtag noch mehr Umläufe.

Nachdem AlphaTauri-Routinier Daniil Kvyat am ersten Testtag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya bereits 116 Umläufe geschafft hatte, durfte sein Teamkollege Pierre Gasly am zweiten Tag ausrücken. Und auch der Franzose erlebte einen produktiven Tag: Mit 147 Runden und knapp 684 km legte er die zweitlängste Distanz des Tages zurück.

Damit war der 24-Jährige zufrieden, wie er hinterher erklärte: «Ich bin glücklich mit dem heutigen Tag, denn ich habe es wirklich vermisst, am Steuer zu sitzen! Das Ziel lautete heute, möglichst viele Runden zu drehen, da die Vorsaisontests um zwei Tage verkürzt wurden, müssen wir versuchen, noch effizienter zu sein.»

«Insgesamt können wir zufrieden sein, denn wir konnten unser Programm abarbeiten und ich fühlte mich auch von Anfang an wohl», fasste Gasly zusammen. «Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir mehr Dinge testen und auch meinerseits konnte ich beim Fahren einige Erkenntnisse sammeln, wir haben einige wirklich gute Ergebnisse erzielt. Aber es gibt noch ein paar Bereiche, mit denen wir uns noch auseinandersetzen müssen, da es ein neues Auto mit neuen Teilen ist. Ich denke, wir haben einige gute Ansätze gefunden, die wir in den nächsten Tagen weiterverfolgen können und nun haben wir viele Daten, die wir analysieren können.»

Technikchef Jody Egginton stimmte ihm zu: «Der erste echte Testtag für Pierre lief alles in Allem gut. Wir konnten einige neue Teile ausprobieren und auch einige Aero-Daten sammeln, als wir die Messgitter installiert hatten. Das Auto erwies sich erneut als Zuverlässig und wir haben viele Kilometer abgespult, deshalb konnten wir auch viele Punkte auf unserem Testprogramm erledigen. Wir konnten unser Verständnis über das Auto vertiefen und werden die gesammelten Daten sowohl hier in Barcelona als auch in den Werken in Faenza und Bicester nutzen, wo die Ingenieure unermüdlich an weiteren Entwicklungen arbeiten.»

Honda-F1-Technikchef Toyoharu Tanabe war genauso zufrieden. «Wir haben die gestrige Arbeit fortgeführt und nach den üblichen Checks die Motorabstimmung weiter verbessert. Insgesamt war es ein weiterer guter Tag, an dem wir genügend Daten zur Analyse sammeln konnten.»

Barcelona-Test, Tag 2

1. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:17,091 (134 Runden) C5
2. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP20-Mercedes, 1:17,347 (145) C3
3. Daniel Ricciardo (AUS), Renault RS20, 1:17,749 (41) C3
4. Alex Albon (T), Red Bull Racing RB16-Honda, 1:17,912 (134) C2
5. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT01-Honda, 1:18,121 (147) C2
6. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF1000, 1:18,154 (73) C4
7. George Russell (GB), Williams FW43-Mercedes, 1:18,266 (116) C3
8. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF1000, 1:18,335 (49) C3
9. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W11, 1:18,387 (106) C1
10. Lando Norris (GB), McLaren MCL35-Renault, 1:18,474 (137) C3
11. Romain Grosjean (F), Haas VF-20-Ferrari, 1:18,496 (158) C3
12. Esteban Ocon (F), Renault RS20, 1:18,557 (52) C2
13. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W11, 1:19,307 (77) C2

Pirelli-Reifen von C1 (hart) bis C5 (extraweich)

Barcelona-Test, Tag 1

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W11, 1:16,976 (94 Runden) C2
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W11, 1:17,313 (79) C3
3. Sergio Pérez (MEX), Racing Point RP20-Mercedes, 1:17,375 (58) C3
4. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16-Honda, 1:17,516 (168) C3
5. Daniil Kvyat (RU), AlphaTauri AT01-Honda, 1:17,698 (116) C3
6. Carlos Sainz (E), McLaren MCL35-Renault, 1:17,842 (161) C3
7. Daniel Ricciardo (AUS), Renault RS20, 1:17,873 (55) C2
8. Esteban Ocon (F), Renault RS20, 1:18,004 (62) C3
9. George Russell (GB), Williams FW43-Mercedes, 1:18,168 (73) C3
10. Lance Stroll (CDN), Racing Point RP20-Mercedes, 1:18,282 (52) C2
11. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF1000, 1:18,289 (132) C3
12. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43-Mercedes, 1:18,382 (63) C3
13. Robert Kubica (PL), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:18,386 (59) C3
14. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-20-Ferrari, 1:18,466 (106) C3
15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo-Sauber C39-Ferrari, 1:20,096 (79) C3

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