Formel-1-Routinier Sergio Pérez ärgert sich über ein mexikanisches Krankenhaus, das unzuverlässige Covid-19-Tests durchführte. Er fordert eine Wiedergutmachung für die Betroffenen.
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Auch in Mexiko ist das Coronavirus angekommen und breitet sich aus, auch wenn die Fallzahlen – 1890 Infizierte und 79 Todesfälle – im Vergleich zu Europa fast schon bescheiden ausfallen. Allerdings steigt die Zahl der Neuinfektionen und Corona-Opfer an, am gestrigen Samstag, 4. April, wurden 178 positive Tests gemeldet, innerhalb von 24 Stunden verstarben zehn Covid-19-Patienten in ganz Mexiko.
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Deshalb geht im Heimatland von Sergio Pérez die Angst vor der Lungenkrankheit um. Entsprechend gross ist die Nachfrage nach Tests, um eine Sars-CoV-2-Infektion auszumachen. In der Provinz Jalisco sind die Testmöglichkeiten jedoch beschränkt, es gibt nur drei vom Gesundheitsministerium zertifizierte Labors, die diese Tests zuverlässig durchführen können. Das Puerto de Hierro Krankenhaus in Zapopan gehört nicht dazu. Trotzdem wurden dort Leute getestet, allerdings waren die Ergebnisse offenbar nicht aussagekräftig. Denn ein Mann, der später als Infizierter ausgemacht werden konnte, wurde im Puerto de Hierro Krankenhaus zunächst als gesund eingestuft und nach Hause geschickt. Die Behörden untersuchen den Fall nun und sind auf der Suche nach weiteren Betroffenen, die sich in dieser Einrichtung testen liessen.
Die Entrüstung über den Test-Skandal ist gross – auch bei Pérez, der auf Twitter eine Wiedergutmachung vom Krankenhaus fordert. Der Racing-Point-Pilot schimpft: "Das kann nicht sein! Ich hoffe, dass ihr wenigstens das Geld an jene zurückgebt, die an euch geglaubt haben. Aber ich würde wirklich gerne sehen, dass ihr etwas Wichtiges für die Gesellschaft macht, um diesen schweren Fehler wiedergutzumachen. Wir müssen alle zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen."
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Das Krankenhaus antwortete auf den Vorwurf und teilte auch auf Twitter mit, dass man alle Leute, die einen Test durchführen liesse, kontaktiere, um ihnen Alternativen zu bieten. Dass jeder zufrieden sei, stehe dabei an oberster Stelle, heisst es in der Antwort auch.
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