Jacques Villeneuve: Ohne Lenkrad auf Rang 6

Von Vanessa Georgoulas
Jacques Villeneuve braucht kein Lenkrad, um schnell zu sein

Jacques Villeneuve braucht kein Lenkrad, um schnell zu sein

Beim virtuellen Kräftemessen, das Torque Esports für den guten Zweck veranstaltet hat, triumphierte GP-Veteran Jenson Button. Den verblüffendsten Auftritt legte aber ein anderer Formel-1-Weltmeister hin.

«Ich war nervöser als bei einem echten Rennen», gestand Jenson Button gegenüber Reuters, nachdem er sich im virtuellen ü40-Rennen von Torque Esports in Sebring gegen die illustre «Legens Race»-Konkurrenz durchgesetzt hatte. Der Formel-1-Weltmeister von 2009 kam vor dem früheren F1-Piloten Juan Pablo Montoya und Tourenwagen-Champion Andy Priaulx ins Ziel, insgesamt 20 Rennprofis nahmen an der Hatz teil.

Damit durfte der Brite entscheiden, welchem guten Zweck das Preisgeld über 10.000 US-Dollar zukommt. Er entschied sich für die Einrichtung «House of Ruth», die Familien hilft, die unter häuslicher Gewalt leiden.

«Es ist unglaublich, wie nervös du dabei wirst, das liegt wohl daran, dass du in jeder Kurve das Gefühl hast, dass du in den Reifenstapeln enden wirst. Und es hat Spass gemacht, gegen Piloten zu fahren, gegen die ich in der Formel 1 und anderen Serien angetreten bin», beschrieb Button die virtuelle Herausforderung, die ein anderer berühmter Rennfahrer mit bescheideneren Mitteln meisterte. Denn auch Jacques Villeneuve gehörte zum prominenten Teilnehmerfeld, das ausschliesslich aus Motorsport-Grössen bestand, die das 40. Altersjahr bereits überschritten haben.

Der Weltmeister von 1997 verzichtete im Gegensatz zu seinen Gegnern auf Lenkrad und Pedale und bestritt das Rennen auf einem einfachen Laptop mit dem Xbox-Controller. Damit schaffte es der 49-Jährige vom Ende des Feldes auf den sechsten Platz. Hinterher erklärte der Kanadier gewohnt cool, dass dies sein erster SimRacing-Einsatz seit sechs Jahren war. Das zweite Rennen entschied Emanuele Pirro für sich.

Mehr als 33.000 US-Doller brachte der Auftakt der Mini-Serie «Race for the World» zusammen, in der sechs aktuelle GP-Piloten mit anderen Rennfahrern für die Weltgesundheitsorganisation WHO Gas geben. Ziel ist es, nach sechs Rennen mindestens 100.000 Dollar gesammelt zu haben und beim chaotischen ersten Lauf in Abu Dhabi konnte Red Bull Racing-Star Alex Albon triumphieren.

Das zweite Rennen auf dem Silverstone Circuit entschied dann Ferrari-Junior Arthur Leclerc für sich. Sein älterer Bruder, Ferrari-Star Charles Leclerc, musste sich mit dem fünften Platz begnügen. Die nächsten beiden Rennen gehen schon am Dienstag über die Bühne.

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