Formel 1: Mercedes-Ärger über Dummheit

Esteban Ocon: Frühe Rivalität mit Max Verstappen

Von Vanessa Georgoulas
Esteban Ocon

Esteban Ocon

Formel-1-Rückkehrer Esteban Ocon kämpfte bereits im Kart gegen Max Verstappen. Der Franzose aus dem Renault-Werksteam erinnert sich: «Manchmal kamen wir uns auch zu nahe.»

In seiner jüngsten Kolumne auf der offiziellen Formel-1-Website blickt Esteban Ocon auf den Anfang seiner Rennfahrer-Karriere zurück. Der 23-Jährige aus Evreux steckte sich schon früh mit dem Rennfahrer-Virus an. Er erzählt: «Jede Story hat einen Anfang und meine Formel-1-Karriere startete während eines Familienurlaubs in Frankreich, als ich noch ein vierjähriger Knirps war. Da waren nur meine Eltern und ich in einer Anlage, in der man Jet-Ski fahren, Paintball spielen und Kartfahren konnte.»

«Es gab auch ein Baby-Kart, in dem ich Platz nahm und mein Vater fragte mich, ob ich es versuchen wolle. Ich wagte es und die Typen von der Kartpiste konnten mich nicht mehr davon abhalten. Ich fuhr zwischen die Hütchen und an ihnen vorbei und mein Vater musste einschreiten, weil ich einfach nicht anhalten wollte», erinnert sich der Renault-Rückkehrer, der zu Weihnachten dann ein Baby-Kart geschenkt bekam. «Damit fuhr ich bei unserem Haus herum und so nahm alles seinen Anfang.»

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Ocon auch Rennen fuhr, und einer der härtesten Gegner seiner Kart-Zeit gehört auch heute noch zu seinen Rivalen: Red Bull Racing-Star Max Verstappen. «Ich denke, ich fuhr 2010 das erste Mal gegen ihn. Es war ein hartes Jahr für mich, der im internationalen Kartsport Fuss fassen musste. Kartfahren ist sehr hart und ich war alleine mit meinem Dad und musste mich gegen die grossen Teams behaupten», berichtet Ocon, der sich schon damals erbitterte Duelle mit dem Niederländer lieferte.

«Max und ich waren immer sehr nah beieinander und manchmal kamen wir uns auch zu nahe! 2011 kämpften wir beide um den Titel und am Ende setzte er sich durch. Ich kann mich an ein Rennen in Italien erinnern, in dem ich vorne landete, wir lagen beide weit vor dem Rest des Feldes. Die Rivalität nahm damals ihren Anfang und wurde bald intensiver», erklärt der frühere Mercedes-Zögling.

Trauriger Höhepunkt derselben war die Szene nach dem Brasilien-GP von 2018, in dem Ocon beim Versuch, Leader Max Verstappen zu überholen, denselben in einen Dreher zwang. Verstappen schäumte vor Wut über den verpassten Sieg und liess seinem Ärger freien Lauf, als er bei der FIA-Waage auf Ocon traf.

Die peinlichen Schubser, die er Ocon verpasste, während er ihm seine Meinung geigte, hielt ein eifriger Kameramann für alle Welt fest, sodass sie nicht ohne Folgen blieben: Verstappen musste zwei Tage lang «Sozialstunden» bei Rennkommissaren leisten, was er hinterher als sehr lehrreich beschrieb.

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