Pierre Gasly: «Die nächsten Wochen werden intensiv»

Von Otto Zuber
Formel 1
Pierre Gasly

Pierre Gasly

Das AlphaTauri-Duo Pierre Gasly und Daniil Kvyat kann es kaum erwarten, in Spielberg wieder auf die Strecke zu gehen. Beide freuen sich, dass der verspätete Saisonauftakt auf dem Red Bull Ring erfolgt.

Das AlphaTauri-Team startet mit neuem Look und Namen in die verspätete 2020er-Saison. Denn 2019 trat der Rennstall aus Faenza noch als Scuderia Toro Rosso an. Am Fahrer-Line-up hat sich aber nichts geändert, wie schon in der zweiten Saisonhälfte des letzten Jahres schickt Teamchef Franz Tost die beiden Red Bull-Eigengewächse Pierre Gasly und Daniil Kvyat auf die Piste.

Der Franzose und der Russe, die beide einst in Diensten des Red Bull Racing Teams standen, sammelten gemeinsam genügend WM-Zähler, um ihrem Team den sechsten Tabellenrang in der Teamwertung zu bescheren. Auch, weil jeder je einmal aufs Treppchen durfte – Kvyat beim Deutschland-GP als Dritter und Gasly beim zweitletzten Kräftemessen des vergangenen Jahres in Brasilien gar als Zweiter.

Auch in diesem Jahr hoffen die Beiden auf Glanzpunkte, nicht zuletzt wegen der Ingenieure von Honda, die grosse Fortschritte verbuchen können. «Jeder bei Honda arbeitet hart, um unser Paket zu verbessern und die Wintertests liefen so gut, dass wir zuversichtlich nach Australien gereist sind. Wir waren uns sicher, dass wir bei der Musik sein würden», lobt etwa Kvyat, der sich auf das Heimrennen seiner Mannschaft freut.

«Die Strecke umfasst langsame, mittelschnelle und Highspeed-Kurven sowie Geraden, sie bietet also von allem etwas. Deshalb denke ich, dass wir nach den ersten beiden WM-Läufen eine klarere Vorstellung davon haben werden, wie das Kräfteverhältnis aussieht», schwärmt der 26-Jährige aus Ufa.

Gasly pflichtet ihm bei: «Es ist super, dass wir endlich wieder auf die Strecke zurückkehren, man sieht es nicht wegen der Maske, aber ich lächle, weil mich die Rückkehr nach einer derart langen Pause glücklich macht. Der Red Bull Ring ist auch ein grossartiger Ort, um den Saisonauftakt zu bestreiten. Die nächsten zehn Wochen werden sehr intensiv, aber nach der langen Wartepause bin ich einfach nur happy, dass wir wieder loslegen dürfen.»

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