Kimi Räikkönen: «Mein Robin ist im Kart schneller»

Von Mathias Brunner
Formel 1
​Der Finne Kimi Räikkönen wird im kommenden Oktober 41 Jahre alt. Sein Vertrag bei Alfa Romeo Racing läuft aus. Der Weltmeister von 2007 spricht über die Zukunft und über das Talent seines Sohnes Robin.

Weltweit geniesst Kimi Räikkönen eine treue Fangemeinde, und die Anhänger des «Iceman» fragen sich: Wird der Weltmeister von 2007 nochmals eine Saison anhängen und auch 2021 im Alfa Romeo sitzen? GP-Experte Marc Surer meinte dazu: «Wenn bei Alfa Romeo keine Fortschritte gemacht werden, dann kann ich mir das nicht vorstellen. Seine Entscheidung wird von der Konkurrenzfähigkeit des Rennstalls abhängen.»

Typisch Kimi, dass der 21fache GP-Sieger die Lage ganz pragmatisch sieht: «Es ist einfach – ich liebe den Rennsport. Wenn ich in diesem Jahr Spass habe, dann mach ich weiter. Wenn nicht, dann höre ich eben auf. Die Tests sagen nichts darüber, was die Leistungsfähigkeit des Autos angeht, und so ist das in jedem Jahr. Tests sind keine GP-Wochenenden, und für hier in Österreich haben viele Rennställe Verbesserungen gebracht. Vorhersagen sind komplett unnütz.»

«Die Regeländerungen – also dass die ganz neuen Autos erst 2022 kommen – haben keinen Einfluss auf meine Entscheidung. Wir müssen mal abwarten, wie sich die Saison entwickelt.»

Am Red Bull Ring sagt der frühere McLaren- und Ferrari-Pilot weiter über die lange Wartezeit wegen der Corona-Pandemie: «Es fühlte sich an wie lange Sommerferien oder die Pause im Winter. Einfach, dass alles viel länger gedauert hat und die Rahmenbegingungen ein wenig anders waren. Wir waren mit der ganzen Familie zunächst in Finnland, und seit ungefähr vier Wochen sind wir wieder in der Schweiz.»

Mit seinem Sohn Robin ging Kimi erneut auf die Kartbahn: «Also mit einem Mietkart kann ich mit ihm schon nicht mehr mithalten, da spielt halt auch das Verhältnis Motorleistung und Gewicht eine Rolle. Aber was sein Talent angeht – wer weiss? Er ist ein Kind, an einem Tag hat er Lust zum Fahren, am nächsten nicht. Es gibt keinen Druck. Er soll tun und lassen, woran der Freude hat.»

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