Kevin Magnussen (Haas): «Gutes Bauchgefühl»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Kevin Magnussen

Kevin Magnussen

Die Saison 2019 verlief für das Haas-Team so gar nicht nach Wunsch, in diesem Jahr will die US-Truppe Wiedergutmachung leisten. Die Chancen, dass dies gelingt, stehen nicht schlecht, ist sich Kevin Magnussen sicher.

Das Haas-Team musste im vergangenen Jahr viele bittere Pillen schlucken. Nachdem man die Saison 2018 noch mit 93 WM-Punkten auf dem fünften Rang der Team-Wertung hatte abschliessen können, kamen Romain Grosjean und Kevin Magnussen zusammengezählt nur auf traurige sieben Punktefahrten. Am Ende musste sich die US-Truppe von Unternehmer Gene Haas mit dem neunten Platz in der Team-Wertung begnügen. Nur Williams schnitt noch schlechter ab.

Highlight der Saison war der elfte Saisonlauf auf dem Hockenheimring, bei dem die beiden Haas-Teamkollegen die Plätze 7 und 8 belegten. Dies schafften sie allerdings nur dank der unfreiwilligen Schützenhilfe der Alfa Romeo-Piloten, die nach der Zieldurchfahrt wegen regelwidrigen Kupplungen saftige Zeitstrafen kassierten, die sie aus den Punkten warfen.

Immerhin: Bei den diesjährigen Wintertests in Spanien hinterliess der neue Haas-Renner einen etwas besseren Eindruck. Die Experten schätzten die Mannschaft von Teamchef Günther Steiner nach Analyse der Rundenzeiten an den sechs Testtagen als achtstärkste Kraft im zehn Teams starken Formel-1-Feld ein. Auch das entspricht nicht dem Selbstverständnis der Fahrer und Teamverantwortlichen.

Dennoch blickt Magnussen zuversichtlich auf das anstehende erste Kräftemessen auf dem Red Bull Ring, schliesslich hat sich das Haas-Team bei den Tests nicht auf die Rundenzeiten konzentriert. «Wir wissen natürlich noch nicht, wo wir im Vergleich zu den anderen Teams stehen, aber ich habe ein gutes Bauchgefühl und freue mich schon darauf, wieder ins Cockpit zu steigen», erklärt der Däne in der Pressekonferenz am Red Bull Ring. «Wir müssen aus dem, was wir haben, das Beste machen und alles herausholen», fügt er kämpferisch an.

Aus dem schwierigen letzten Jahr habe man seine Lehren gezogen, versichert der 27-Jährige aus Roskilde: «Der ganze Prozess hat uns als Team stärker gemacht, wir alle haben gut zusammengehalten und das ist das Positive, das wir mitnehmen können. Das diesjährige Auto fühlt sich ganz anders an und es ist aufregend und spannend zu sehen, wo jeder stehen wird. Wir konnten uns verbessern, aber die Konkurrenz hat sicherlich auch ihre Hausaufgaben gemacht. Es ist noch zu früh, um etwas über das Kräfteverhältnis zu sagen, und es ist nicht nötig, jetzt zu spekulieren, denn am Samstag nach dem Qualifying werden wir schon mehr wissen.»

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