Carlos Sainz: «Konnten unser Tempo nicht zeigen»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Carlos Sainz

Carlos Sainz

McLaren-Pilot Carlos Sainz beschädigte am Trainingsfreitag einen Frontflügel, als er etwas zu optimistisch über die gelben Randsteine rumpelte. Trotzdem zog der Spanier ein positives Zwischenfazit..

Bereits am gestrigen Donnerstag gab es für Carlos Sainz bei der Streckenbesichtigung des Red Bull Rings eine Überraschung: Der Spanier musste feststellen, dass die unliebsamen, gelben Stolpersteine, die in der Vergangenheit immer wieder für Schrott und Ärger gesorgt hatten, nicht ganz verschwunden sind. Einige der sogenannten Sausage Kerbs, die hinter den eigentlichen Randsteinen liegen, um wilde Ausfahrten neben der Bahn zu bestrafen, sind immer noch da.

Am Trainingsfreitag bekam der McLaren-Pilot diese auch zu spüren, wie er nach getaner Arbeit erzählte: «Ich fühle mich gut und spüre keine Schmerzen. Ich bin auch nicht müde, da diese Strecke körperlich nicht so anspruchsvoll ist. Ich fühlte mich den ganzen Tag wohl im Auto, aber leider habe ich mir auf den gelben Randsteinen den Frontflügel beschädigt, weshalb wir unser Tempo nicht zeigen konnten.»

«Nach den entsprechenden Schlagzeilen hatte ich gedacht, dass sie ganz verschwinden würden, aber einige sind leider immer noch da und wenn man da draufkommt, beschädigt man das Auto schlimmer als in jedem Kiesbett», seufzte der 25-Jährige aus Madrid, der trotzdem eine positive Zwischenbilanz zog: «Insgesamt habe ich mich gut gefühlt und unser Tempo war vielversprechend, ich würde sagen, wir sind bei der Musik.»

Teamkollege Lando Norris, der in beiden Sessions den sechsten Platz belegte, fügte an: «Es ist schön, wieder im Auto zu sitzen und sich wieder an den Speed eines Formel-1-Autos zu gewöhnen.. Die ersten Runden waren ein kleiner Schock für den Körper, denn nichts kommt an dieses Gefühl, ein Formel-1-Auto zu bewegen, heran. Wir haben aber erledigt, was wir uns vorgenommen haben und wir konnten eine vernünftige Anzahl Runden drehen. Ich bin ziemlich glücklich mit dem Auto, auch wenn es natürlich immer Dinge gibt, die ich von meiner Seite und auch am Auto verbessern kann. Aber insgesamt war es ein guter Start ins Wochenende.»

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