Ross Brawn: Lob für Lando Norris und McLaren

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Beim WM-Auftakt auf dem Red Bull Ring gehörte McLaren-Talent Lando Norris zu den Gewinnern. Der Engländer eroberte als Dritter seinen ersten Podestplatz und erntet dafür auch von F1-Sportdirektor Ross Brawn viel Lob.

Die Glanztat des ersten Podestplatzes beim 22. GP-Einsatz seiner Karriere gelang Lando Norris dank einer starken letzten Rennrunde. Der 20-Jährige aus Bristol sicherte sich mit der besten Rennrunde im letzten Umlauf nicht nur einen zusätzlichen WM-Punkt, sondern auch das erste Top-3-Ergebnis seiner Karriere.

Norris schaffte es, seinen Rückstand auf Lewis Hamilton auf 4,8 sec zu drücken. Im WM-Klassement landete der Titelverteidiger, der für seinen Crash mit Alex Albon eine 5-sec-Strafe kassiert hatte, deshalb hinter dem jungen McLaren-Star. «Zu Beginn der letzten Runde betrug mein Rückstand noch 5,8 Sekunden», erzählte er hinterher stolz.

Er sei allerdings nicht mit allen Szenen im Rennen glücklich, gestand der fröhliche Brite, der für seine Performance beim Saisonauftakt viel Lob kassierte – auch von Formel-1-Sportchef Ross Brawn. Dieser sagt über seinen Landsmann: «Er war einer der Hauptakteure.» Und er betont: «Im vergangenen Jahr schaffte es Norris nicht so recht, aus dem Schatten seines Teamkollegen Carlos Sainz zu treten, doch am Sonntag in Österreich ist er erwachsen geworden.»

«Seine letzten Runden, in denen er seinen Rückstand auf Lewis verringern musste, um sicherzustellen, dass er aufs Podest kommt, waren aussergewöhnlich und es war einfach hinreissend, ihm dabei zuzusehen», fügt der 65-jährige Ingenieur an, der auch für McLaren ein Lob übrig hat: «Das Team befindet sich in einer Übergangsphase und wird von Rennen zu Rennen stärker, und mit dem Mercedes-Motor blüht ihnen eine vielversprechende Zukunft.»

Da macht es auch nichts aus, dass man Sainz nach der Saison 2020 zu Ferrari ziehen lassen muss. Dass der Spanier seinen Abgang schon angekündigt hat, wirke sich zwangsläufig auf die Zusammenarbeit aus, ist der frühere Technikchef überzeugt. «Das kann man nicht vermeiden, egal, wie professionell man ist», erklärt Brawn in seiner Analyse des WM-Auftakts.

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