Toto Wolff (Mercedes): «Noch so eine Bullshit-Story»
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff wetterte über die Aussage von Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, auch andere Motorenhersteller hätten auf die FIA-Richtlinien zum Motor reagieren müssen.
Vielleicht lag es daran, dass Ferrari-Teamchef Mattia Binotto an der Teamchef-Pressekonferenz in Ungarn
Auch
Als Wolff in seiner Medienrunde darauf angesprochen wurde, fand er klare Worte. "Das ist noch so eine Bullshit-Story", wetterte der sonst so coole Wiener. "Es gibt klare Regeln für die Antriebseinheiten, und in Austin gab es eine Klarstellung, was erlaubt und was verboten ist."
"Das war zwar wichtig, aber in keiner Weise überraschend, denn wenn du dich an die Regeln hältst, ist das ohnehin schon klar", betonte der Chef des Mercedes-Rennstalls, der sich nicht verkneifen konnte, auf die Ironie hinzuweisen, dass gerade die grossen Fortschritte, welche die Roten mit ihrer Antriebseinheit machen konnten, das Weltmeister-Team unter Druck gesetzt haben, noch härter zu arbeiten.
"Wir wurden durch unsere Konkurrenten dazu angetrieben, ein völlig neues Niveau zu erreichen", erklärte der 48-Jährige stolz. "Es hat uns an den Rand eines Burnouts getrieben, so schnell zu entwickeln, um mithalten zu können." Nun ernte man die Früchte für die harte Arbeit. "Wir haben einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht, und das taten wir, weil das aufgrund des Vorjahres notwendig schien. Das finde ich etwas ironisch."
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