Nico Hülkenberg: Bald Reservist für Racing Point?

Von Agnes Carlier
Formel 1
Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erklärte am Rande des Silverstone Circuits, wie die Entscheidung zustande kam, Sergio Pérez nach dem positiven Covid-19-Test des Mexikaners durch Nico Hülkenberg zu ersetzen.

«Man muss auf das Beste hoffen und auf das Schlimmste gefasst sein», sagte Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer, als er auf die Wahl von Nico Hülkenberg als Ersatz für den positiv auf Covid-19 getesteten Sergio «Checo» Pérez angesprochen wurde. «Also haben wir mal vorsorglich mit der Planung begonnen, was wir im Falle eines positiven Tests tun würden, und wir sprachen gleichzeitig mit Nico Hülkenberg und Esteban Gutiérrez, die als Ersatz für das Silverstone-Wochenende in Frage kommen.»

Letztlich fiel die Wahl auf den Blondschopf, weil er das Team aus den insgesamt fünf gemeinsamen Jahren gut kennt, und weil er im Gegensatz zu Pérez’ Landsmann Gutiérrez im vergangenen Jahr in der Startaufstellung der Königsklasse vertreten war. «Wir brauchten einfach einen Fahrer, der Punkte für uns sammelt, und wir kamen zum Schluss, dass Nico die beste Wahl dafür ist», erklärte der 55-Jährige.

Man habe auch keine Fahrer in Erwägung gezogen, die aktuell bei einem anderen Team unter Vertrag stehen, stellte Szafnauer auf Nachfrage klar. «George Russell ist ein sehr talentierter junger Mann, aber er steht bei Williams unter Vertrag, deshalb haben wir ihn auch nicht als potenziellen Ersatzfahrer in Betracht gezogen», antwortete Szafnauer auf die entsprechende Frage. «Wir haben die freien Piloten sowie die Mercedes-Reservisten in Erwägung gezogen, da wir uns diese mit Mercedes teilen. Der Grund ist einfach, die Wahrscheinlichkeit, dass beide Teams beide Fahrer brauchen, ist sehr gering. Stoffel Vandoorne stand nicht zur Verfügung, weil er in der Formel E unterwegs ist, deshalb war es eine Wahl zwischen Nico und Esteban.»

Hülkenberg darf den Mexikaner ersetzen, bis dieser wieder auf die Strecke zurückkehren darf. Wann das genau sein wird, weiss auch Szafnauer nicht. Zwar gelte in Grossbritannien seit Donnerstag die Regel, dass man sich bei einem positiven Corona-Test mindestens zehn Tage lang in Quarantäne begeben muss, doch Checo wurde am Mittwoch getestet, und da galt noch eine Isolationsdauer von sieben Tagen, wie Szafnauer betont. «Ich weiss es nicht, ob es nun sieben oder zehn Tage sind, aber wenn Checo das zweite Rennen in Silverstone auch verpasst, wird Nico ihn auch dafür ersetzen.»

Und auf die Frage, ob man bei Racing Point nun zur Einsicht gekommen sei, ein eigener Reservist sei von Vorteil, erklärte der Teamchef: «Ich weiss nicht, vielleicht will Nico nach diesen zwei Renneinsätzen ja unser dritter Fahrer werden. Ich muss ihn mal fragen.»

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