Esteban Ocon: «Telefoniere sehr oft mit Alain Prost»

Von Vanessa Georgoulas
Esteban Ocon

Esteban Ocon

Renault-Rückkehrer Esteban Ocon fühlt sich mit jedem Rennwochenende wohler, wie er verrät. Der junge Franzose spricht auch über die Unterstützung von Altmeister Alain Prost und den Renault-CEO Luca De Meo.

Im jüngsten Kräftemessen der Formel 1, dem sechsten Saisonlauf auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, musste sich Esteban Ocon mit dem 13. Platz begnügen, sein Renault-Teamkollege Daniel Ricciardo landete auf dem elften Rang. Für das Renault-Team gab es damit zum ersten Mal in diesem Jahr gar keine Punkte – und das ausgerechnet beim Rennwochenende, an dem Renault-CEO Luca de Meo zu Besuch war.

Der 53-jährige Italiener hinterliess einen starken Eindruck bei Formel-1-Rückkehrer Esteban Ocon, der in seiner Kolumne auf Formula1.com schreibt: «Er hat eine grosse Leidenschaft für den Motorsport und die Formel 1, und als er kam, wusste er sehr gut, wer wo arbeitete und was jeder zu tun hatte.»

«Er gab auch eine grossartige Rede ans Team vor dem Rennen, das hat uns sehr motiviert. Darin sprach er auch über die Reparaturarbeiten, die unsere fantastischen Mechaniker nach meinem FP3-Crash geleistet haben, sodass ich nach 110 Minuten am Qualifying teilnehmen konnte. Das waren zwei verrückte Stunden», erzählt Ocon, der weiss: «Barcelona war ein Rückschritt für uns.»

Das Team wisse aber, in welchen Bereichen es zulegen müsse, fügt der 23-Jährige an. «Und je weiter die Saison voranschreitet, desto wohler fühle ich mich – nicht nur im Auto, sondern auch ganz generell im Team. Ich lerne alle besser kennen und das ist sehr hilfreich. Ich denke nicht, dass sich das bereits in der Performance zeigt, aber wir haben es uns zum Ziel gemacht, das bis zum nächsten Rennen in der nächsten Woche zu schaffen.»

Schützenhilfe bekommt Ocon auch von Alain Prost, der als Sonderberater für Renault tätig ist. Mit dem vierfachen Weltmeister steht er in regem Kontakt, wie er erzählt: «Es war super, Alain Prost in Silverstone wieder zu treffen, denn ich hatte ihn seit Australien nicht mehr getroffen. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche und wir telefonieren sehr oft.»

«Er ist stark in meine Entwicklung eingebunden und gibt mir viele Tipps. Es ist ein Privileg, auf die Erfahrung und das Wissen eines vierfachen Weltmeister und einen der besten Fahrer der Formel-1-Geschichte zählen zu können. Das ist eine grosse Hilfe, für die ich wirklich dankbar bin«, schwärmt der letztjährige WM-Zwölfte, der auch aktuell auf dem zwölften Rang der Gesamtwertung liegt.

Spanien-GP 2020, Barcelona

1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:19:44,062h
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +24,177 sec
3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +44,752
4. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1 Runde
5. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1 Runde
6. Carlos Sainz (E), McLaren, +1 Runde
7. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1 Runde
8. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1 Runde
9. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1 Runde
10. Lando Norris (GB), McLaren, +1 Runde
11. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1 Runde
12. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1 Runde
13. Esteban Ocon (F), Renault, +1 Runde
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1 Runde
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
16. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1 Runde
17. George Russell (GB), Williams, +1 Runde
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2 Runden
19. Romain Grosjean (F), Haas, +2 Runden      
      Charles Leclerc (MC), Ferrari, DNF

WM-Stand Fahrer nach 6 von 13 Rennen

1. Hamilton 132 Punkte
2. Verstappen 95
3. Bottas 89
4. Leclerc 45
5. Stroll 40
6. Albon 40
7. Norris 39
8. Pérez 32
9. Sainz 23
10. Ricciardo 20
11. Vettel 16
12. Ocon 16
13. Gasly 14
14. Nico Hülkenberg (D) 6
15. Giovinazzi 2
16. Kvyat 2
17. Magnussen 1
18. Räikkönen 0
19. Latifi 0
20. Russell 0
21. Grosjean 0

Marken
1. Mercedes 221
2. Red Bull Racing 135
3. Racing Point 63 (78)*
4. McLaren 62
5. Ferrari 61
6. Renault 36
7. AlphaTauri 16
8. Alfa Romeo 2
9. Haas 1
10. Williams 0

* 15 Punkte Abzug wegen Einsatzes illegal kopierter Bremsbelüfung

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