Valtteri Bottas: «Habe es auf die harte Tour gelernt»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Valtteri Bottas

Valtteri Bottas

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas musste sich im zweiten Training mit dem elften Platz begnügen, weil seine schnellsten Versuche gestrichen wurden. Der Finne erwartet: «Das Qualifying wird richtig heftig.»

Valtteri Bottas erwischte keinen guten Start ins Sakhir-Wochenende. Der Mercedes-Routinier, der für einmal nicht neben Weltmeister Lewis Hamilton um WM-Punkte kämpft, weil dieser positiv auf Covid-19 getestet wurde, beschädigte sich im ersten freien Training den Unterboden und konnte auch in der zweiten Session nicht glänzen, weil seine schnellsten Versuche gestrichen wurden. Der Grund: Der Finne hatte die Streckengrenze überschritten. Hamilton-Ersatz George Russell glänzte derweil mit zwei Bestzeiten, gab sich hinterher aber bescheiden und verwies auf die schnellste Rundenzeit von Bottas, die gestrichen wurde.

Bottas selbst fasste zusammen: «Das war kein einfacher Tag für mich, ich habe mir bereits beim ersten Versuch im ersten freien Training beim überfahren der Randsteine in Kurve 8 den Unterboden beschädigt und damit war die Session für mich gelaufen. Ich habe es auf die harte Tour gelernt, dass ein Ausritt im zweiten Sektor kostspielig waren kann. Dieser Abschnitt ist technisch sehr anspruchsvoll und es gibt viele Bodenwellen, man kann dort schnell eine Zehntelsekunde verlieren, was angesichts der kurzen Runde im Qualifying sicher eine wichtige Rolle spielen wird.»

«Im zweiten Training fühlte es sich gut an, aber ich konnte keine Runde auf den weichen Reifen fahren, da meine einzige halbwegs ordentliche Rundenzeit wegen der Überschreitung der Streckengrenzen gestrichen wurde», fügte der neunfache GP-Sieger an. «Es war also nicht unbedingt mein bester Tag.»

Dann tröstete sich Bottas: «Wenigstens waren die Longruns konstant.» Gleichzeitig warnte er: «Red Bull Racing scheint im Renntrimm ziemlich schnell zu sein, besonders auf den mittelharten Reifen, und George fuhr ebenfalls gut.»

Über den 22-jährigen Williams-Piloten, der zum Mercedes-Kader gehört und deshalb für den siebenfachen Champion einspringen darf, sagte der 31-Jährige auch: «Wir haben erst einen Tag zusammen gearbeitet, aber es war gut. Und wenn man sich seine Rundenzeiten anschaut, dann sieht man, dass er ziemlich schnell ist.»

Er müsse noch an einigen Dingen arbeiten, um sich fürs Qualifying vorzubereiten, betonte Bottas daraufhin. «Im Q1 wird es sicher schwierig, eine Lücke zu finden, um eine saubere Runde zu drehen. Mit so vielen Autos auf der Strecke wird das richtig heftig», prophezeite er.

2. Training, Sakhir

1. George Russell (GB), Mercedes, 54,713 sec
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,128
3. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +0,153
4. Esteban Ocon (F), Renault, +0,227
5. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +0,323
6. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +0,355
7. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +0,391
8. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +0,411
9. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +0,420
10. Carlos Sainz (E), McLaren, +0,545
11. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,608
12. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +0,771
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +0,820
14. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1,025
15. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +1,071
16. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,117
17. Lando Norris (GB), McLaren, +1,318
18. Pietro Fittipaldi (BR), Haas, +1,397
19. Jack Aitken (GB), Williams, +1,547
20. Charles Leclerc (MC), Ferrari, keine Zeit

1. Training, Sakhir

1. George Russell (GB), Mercedes, 54,546 sec
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,176 sec
3. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +0,265
4. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +0,322
5. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +0,465
6. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +0,620
7. Esteban Ocon (F), Renault, +0,727
8. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +0,735
9. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +0,833
10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +0,903
11. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,012
12. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +1,170
13. Carlos Sainz (E), McLaren, +1,211
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +1,237
15. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +1,312
16. Lando Norris (GB), McLaren, +1,532
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1,584
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,218
19. Pietro Fittipaldi (BR), Haas, +2,531
20. Jack Aitken (GB), Williams, +2,641

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