Pierre Gasly: «Der Honda-Rücktritt war ein Schock»

Von Mathias Brunner
​Der 25jährige Franzose Pierre Gasly hat sich für die GP-Saison 2021 viel vorgenommen: «Ich konnte mich 2020 markant steigern, weil ich immer mehr Erfahrung gewinne. Diesen Weg will ich weitergehen.»

Pierre Gasly hat 2020 mit AlphaTauri eine starke Saison gezeigt, mit dem zehnten WM-Schlussrang und seinem Sensationssieg in Monza als Highlight – dem ersten GP-Triumph eines Franzosen seit Olivier Panis in Monaco 1996! 2021 wird der 25jährige Gasly sein fünftes Formel-1-Jahr für die Scuderia aus Faenza angehen (2017 bis Ende 2019 als Toro Rosso, ab 2020 unter dem Namen AlphaTauri).

Gasly blickt so zurück: «Ich habe mich 2020 markant gesteigert, weil ich immer mehr Erfahrung habe. Diesen Weg will ich weitergehen. Es zahlte sich aus, dass ich mit den gleichen Technikern wie 2019 weitermachen konnte, das hat zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis geführt. All dies ist eine prächtige Grundlage für 2021.»

«Die Ingenieure und ich haben 2020 gründlicher verstanden, was wir vom Auto brauchen, damit ich am Lenkrad den bestmöglichen Job machen kann. Aber es geht immer noch besser. Jetzt strebe ich an, dass wir regelmässiger das Beste aus dem Wagen holen, wir müssen konstant Top-Ten-Plätze einfahren und die Fehlerquote weiter verringern.»

«Wir verwenden grundlegend das gleiche Fahrzeug, da sind wir sehr gut aufgestellt, denn unser Auto war 2020 ausgezeichnet. Alle Verfolger von Mercedes und Red Bull Racing-Honda haben erheblich zugelegt, nur Nuancen entscheiden darüber, ob du am vorderen Ende des Mittelfelds liegst oder am hinteren. Wir hatten zeitweise das viertbeste Auto, also brauchen wir uns vor keinem zu verstecken. Wir boxen gewissermassen in einer höheren Gewichtsklasse, denn einige unserer Gegner haben ungleich mehr Ressourcen und Erfahrung. Nun muss das Ziel darin bestehen, uns im vorderen Bereich des Mittelfelds einzunisten.»

Elementar dabei wird der Honda-Motor sein. Pierre Gasly sagt frei heraus: «Der Honda-Rücktritt war ein Schock. Wir haben ein fabelhaftes Arbeitsverhältnis, eine echte Partnerschaft. Ich weiss, wieviel Arbeit und Herzblut die japanischen Ingenieure in diesen Motor gesteckt haben. Viele Techniker kannte ich bereits von meinen Einsätzen vor der Formel 1, das ist einer der Gründe, wieso ich von Honda so viel halte. Mit Rang 2 in Brasilien 2019 und dem Sieg in Monza 2020 hatte ich den Eindruck – jetzt kommen langsam die Ergebnisse. Umso brutaler war die Nachricht, dass die Japaner Ende 2021 die GP-Bühne verlassen.»

Provisorischer Formel-1-Kalender 2021

Präsentationen
22. Februar: Alfa Romeo (Warschau)
26. Februar: Ferrari Team (Internet)
02. März: Mercedes (Internet)
02. März: Alpine (Internet)
03. März: Aston Martin (Internet)
05. März: Williams (Internet)
10. März: Ferrari Auto (Internet)

Wintertests
12.–14. März in Sakhir, Bahrain

Saison
28. März: Sakhir, Bahrain
18. April: Imola, Italien
02. Mai: Portimão, Portugal
09. Mai: Barcelona, Spanien
23. Mai: Monte Carlo, Monaco
06. Juni: Baku, Aserbaidschan
13. Juni: Montreal, Kanada
27. Juni: Le Castellet, Frankreich
04. Juli: Spielberg, Österreich
18. Juli: Silverstone, Grossbritannien
01. August: Budapest, Ungarn
29. August: Spa, Belgien
05. September: Zandvoort, Niederlande
12. September: Monza, Italien
26. September: Sotschi, Russland
03. Oktober: Singapur, Singapur
10. Oktober: Suzuka, Japan
24. Oktober: Austin, USA
31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
07. November: São Paulo, Brasilien
21. November: Melbourne, Australien
05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien
12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi


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