Ferrari: Umstrukturierung soll Fortschritte bringen

Von Rob La Salle
Formel 1
Ferrari-Teamchef Mattia Binotto wird durch die Umstrukturierung entlastet

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto wird durch die Umstrukturierung entlastet

Ferrari hat die technischen Rollen und Verantwortlichkeiten neu definiert, um in Zukunft effizient und erfolgreich arbeiten zu können. Mattia Binotto bleibt Teamchef und Managing Director.

Mit dem sechsten Platz in der Konstrukteurswertung hat Ferrari im vergangenen Jahr das schlechteste Saisonergebnis in vierzig Jahren erzielt. Teamchef Mattia Binotto stellte nach dem schwierigen Jahr fest: «Noch so eine Saison wäre inakzeptabel.» Das Ziel des ältesten GP-Rennstalls der Welt ist angesichts der Erwartungshaltung der Fans bescheiden. Die Vorgabe lautet: Rang 3 in der Team-Wertung.

Um diese zu erreichen hat man in Maranello die Rollen und Verantwortlichkeiten in den technischen Abteilungen neu definiert und die Chassis-Abteilung reorganisiert. Um in Zukunft effizienter und effektiver zu arbeiten, wurden vier Hauptbereiche definiert.

Die Abteilung, die sich mit dem Konzept des Fahrzeugs befasst, wird von David Sanchez geleitet. Der Abteilung «Chassis Performance Engineering» steht Enrico Cardile vor, der nach Simone Restas Wechsel zum Haas-Team die Position des Chassis-Chefs übernommen hat. Die Chassis-Projektierung verantwortet Fabio Montecchi und für den Betrieb der Fahrzeuge ist Diego Ioverno zuständig.

An der Spitze der Scuderia mit dem berühmten Pferdchen im Logo steht immer noch Mattia Binotto, dem Cardile (Chassis), Enrico Gualtieri (Antriebseinheit), Sportdirektor Laurent Mekies (Racing) und Gianmaria Fulgenzi (Zulieferung) direkt berichten.

Die Chassis-Abteilung wird unter der Leitung von Cardile auch die Entwicklungsarbeit an der Strecke übernehmen. Auch im kommerziellen Bereich gibt es Neuerungen, um Binotto zu entlasten. So kümmert sich Nicola Boari um Marketing und Events.

Die Hoffnungen von Binotto und seiner Mannschaft ruhen auf der neuen Antriebseinheit, denn der Motor gehörte zu den grössten Schwachpunkten der Roten im vergangenen Jahr. Wie gut das neue Triebwerk ist, wird sich bei den Vorsaisontestfahrten zeigen, die am 12. März beginnen. Nur zwei Tage davor präsentiert die Scuderia das Auto, mit dem Charles Leclerc und Carlos Sainz in der anstehenden Saison auf Punktejagd gehen werden.

Provisorischer Formel-1-Kalender 2021

Präsentationen
26. Februar: Ferrari Team (Internet)
02. März: Mercedes (Internet)
02. März: Alpine (Internet)
03. März: Aston Martin (Internet)
04. März: Haas (Internet)
05. März: Williams (Internet)
10. März: Ferrari Auto (Internet)

Wintertests
12.–14. März in Sakhir, Bahrain

Saison
28. März: Sakhir, Bahrain
18. April: Imola, Italien
02. Mai: Portimão, Portugal
09. Mai: Barcelona, Spanien
23. Mai: Monte Carlo, Monaco
06. Juni: Baku, Aserbaidschan
13. Juni: Montreal, Kanada
27. Juni: Le Castellet, Frankreich
04. Juli: Spielberg, Österreich
18. Juli: Silverstone, Grossbritannien
01. August: Budapest, Ungarn
29. August: Spa, Belgien
05. September: Zandvoort, Niederlande
12. September: Monza, Italien
26. September: Sotschi, Russland
03. Oktober: Singapur, Singapur
10. Oktober: Suzuka, Japan
24. Oktober: Austin, USA
31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
07. November: São Paulo, Brasilien
21. November: Melbourne, Australien
05. Dezember: Dschidda, Saudi-Arabien
12. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi

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