WM-Leader Max Verstappen: «Das muss sich ändern»

Von Mathias Brunner
Max Verstappen 2019 in Baku

Max Verstappen 2019 in Baku

​Red Bull Racing-Honda-Star Max Verstappen: «In Monaco stand ich vor 2021 nie auf dem Podest, dann habe ich gewonnen. Meine bisherige Bilanz in Baku ist nicht so gut, das muss sich ändern.»

Vielleicht ist dies ein gutes Omen. Max Verstappen sagt nach seinem Monaco-Triumph und vor dem Grossen Preis von Aserbaidschan auf dem Strassenkurs von Baku: «In Monaco stand ich vor 2021 nie auf dem Podest, dann habe ich gewonnen. Meine bisherige Bilanz in Baku ist auch nicht so gut, das muss sich ändern.»

Tatsächlich ist die Zwischenbilanz aus Baku von Verstappen für seine Verhältnisse unterdurchschnittlich: Startplatz 9 und achter Rang bei der GP-Premiere 2016 (damals als Grosser Preis von Europa ausgetragen); Startplatz 5, dann Motordefekt 2017. Im Jahr darauf folgte die vielbeschriebene Kollision mit seinem Red Bull Racing-Teamgefährten Daniel Ricciardo. 2019 schliesslich startete Max als Vierter, und auf diesem Platz kam der Niederländer auch ins Ziel, es ist sein bislang bestes Ergebnis in Aserbaidschan.

Der inzwischen zwölffache GP-Sieger (gleich viele Erfolge wie Mario Andretti, Carlos Reutemann und Alan Jones) sagt nach dem Monaco-GP: «Wenn du bei einem bestimmten Rennen so lange kein Siegerpodest schaffst, und dann gewinnst, dann ist das ein besonderes Gefühl. Klar war es auch schön, damit die Spitze in der Fahrer-WM zu übernehmen, aber ich habe immer gesagt – ich will nicht beim fünften Rennen der Saison vorne liegen, sondern am Ende der Saison.»

«Wir dürfen stolz sein auf den ersten WM-Teil, aber wir dürfen nun kein bisschen nachlassen. Um uns im Kampf um den Titel zu behaupten, müssen wir in allen Belangen noch besser werden. Wir dürfen uns auch keine Fehler leisten.»

Was den 23-Jährigen besonders freut: «Am Donnerstag von Monaco, in den ersten Trainings, habe wir uns schwergetan. Aber dann konnten wir den Wagen so weit verbessern, dass wir eine gute Chance auf Pole-Position hatten. Das zeigt, dass wir auch auf schwierigen Situationen richtig und schnell reagieren können.»

«Was mich angeht, so wusste ich: Es ist verflixt leicht, in Monaco einen Fehler zu machen. Du darfst die Konzentration wirklich keinen Sekundenbruchteil schleifen lassen. Es hat sich gut angefühlt, das Rennen von der Spitze aus zu kontrollieren. Und ich spürte – diese Chance werde ich mir nicht entgehen lassen.»

Wo siedelt der Red Bull Racing-Honda-Pilot sein Team auf den Strassen von Baku an? Max: «Der Kurs ist in Ordnung, wenn jetzt auch nicht meine Lieblingsstrecke. Ich gehe davon aus, dass Mercedes nach einem schwierigen Monaco-Wochenende ganz stark sein wird.»

Monaco-GP, Monte Carlo

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:38:56,820 h
02. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, 9,114 sec
03. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 22,117
04. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 23,963
05. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 51,115
06. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 54,045
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:06,361 min
08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, +1 Runde
09. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, +1 Runde
10. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
11. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, +1 Runde
12. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, +1 Runde
13. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, +1 Runde
14. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
15. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, +1 Runde
16. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, +1 Runde
17. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden
18. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, +3 Runden
Out
Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, Antriebswelle gebrochen *
Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, Radmutter
* nicht zum Rennen gestartet

WM-Stand nach 5 von 23 Rennen

Fahrer
1. Verstappen 105 Punkte
2. Hamilton 101
3. Norris 56
4. Bottas 47
5. Pérez 44
6. Leclerc 40
7. Sainz 38
8. Ricciardo 24
9. Gasly 16
10. Ocon 12
11. Vettel 10
12. Stroll 9
13. Alonso 5
14. Tsunoda 2
15. Giovinazzi 1
16. Räikkönen 0
17. Russell 0
18. Latifi 0
19. Schumacher 0
20. Mazepin 0

Konstrukteure
1. Red Bull Racing 149
2. Mercedes 148
3. McLaren 80
4. Ferrari 78
5. Aston Martin 19
6. AlphaTauri 18
7. Alpine 17
8. Alfa Romeo 1
9. Williams 0
10. Haas 0

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