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Toto Wolff (Mercedes): «Weniger stark als in Mexiko»

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton, Toto Wolff und George Russell

Lewis Hamilton, Toto Wolff und George Russell

Im November 2021 zeigte Lewis Hamilton in Interlagos eine mitreissende Aufholjagd. Im November 2022, so glaubt Mercedes-Teamchef Toto Wolff, werden sich die Silbernen strecken müssen.

Noch zwei Chancen für Mercedes-Benz, endlich den ersten Saisonsieg einzufahren – am 13. November in Interlagos (São Paulo) und am 20. November beim WM-Finale von Abu Dhabi. Wie sich in einem Jahr doch alles verändern kann.

Vor zwölf Monaten hielt es die Fans im Autódromo José Carlos Pace nicht mehr auf den Sitzen: Lewis Hamilton, nach einer FIA-Strafe wegen illegalen Heckflügels auf den letzten Startplatz versetzt, kämpfte sich von Platz 20 im Sprint auf Rang 5. Danach erhielt er fünf Startplätze zurück wegen des Einbaus eines neuen Verbrennungsmotors, gewann den Grand Prix aber sensationell vor Max Verstappen. Was für eine Fahrt!

2022 aber ist alles anders: Mercedes hat mit dem Modell W13 einen Fehlstart in die neue Flügelauto-Ära der Formel 1 hingelegt und ist in 20 Rennen ohne Sieg geblieben. Chefstratege James Vowles glaubt nach der starken Darbietung von Hamilton und George Russell in Mexiko – Mercedes fährt auf Augenhöhe mit Ferrari. Aber Teamchef Toto Wolff ist da weniger optimistisch.

Der 50-jährige Österreicher sagt: «Auf dem Papier sind wir nicht ganz so konkurrenzfähig wie in Mexiko. Aber natürlich wollen wir den Schwung aus den vergangenen Rennen nach Brasilien mitnehmen. Ich hoffe, wir können mitmischen.»

«Interlagos ist Kult und hat den Formel-1-Fans viele fabelhafte Stunden beschert, einschliesslich von Lewis’ grandioser Leistung im vergangenen Jahr. Wir beginnen das Wochenende mit Stolz, denn Lewis ist zum brasilianischen Ehrenbürger ernannt worden, und wir dürfen auf schöne Erfolge in São Paulo zurückblicken.»

In der Turbohybrid-Ära der Formel 1 hat Mercedes-Benz in Brasilien 2014, 2015, 2016, 2018 und 2021 gewonnen (2017 gewann Sebastian Vettel im Ferrari, 2019 Max Verstappen für Red Bull Racing).

Mexiko-GP, Autódromo Hermanos Rodríguez

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:38:36,729 h
02. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +15,186 sec
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +18,097
04. George Russell (GB), Mercedes, +49,431
05. Carlos Sainz (E), Ferrari, +58,123
06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +68,774
07. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, +1 Runde
08. Esteban Ocon (F), Alpine, +1
09. Lando Norris (GB), McLaren, +1
10. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1
12. Alex Albon (T), Williams, +1
13. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, +1
14. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, +1
15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1
16. Mick Schumacher (D), Haas, +1
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2 Runden
Out
Fernando Alonso (E), Alpine, Motorschaden
Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, Kollisionsschäden

WM-Stand (nach 20 von 22 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 416 Punkte
02. Pérez 280
03. Leclerc 275
04. Russell 231
05. Hamilton 216
06. Sainz 212
07. Norris 111
08. Ocon 82
09. Alonso 71
10. Bottas 47
11. Vettel 36
12. Ricciardo 35
13. Magnussen 24
14. Gasly 23
15. Stroll 13
16. Schumacher 12
17. Tsunoda 12
18. Zhou 6
19. Albon 4
20. Latifi 2
21. De Vries 2
22. Nico Hülkenberg (D) 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 696 Punkte
02. Ferrari 487
03. Mercedes 447
04. Alpine 153
05. McLaren 146
06. Alfa Romeo 54
07. Aston Martin 49
08. Haas 36
09. AlphaTauri 35
10. Williams 8

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