Liam Lawson steht nach zwei GP-Wochenenden ohne Punkte da. So hatte sich das Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner nicht vorgestellt. Er sagt, wie es mit dem Neuseeländer weitergeht.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der 23-jährige Liam Lawson hatte in der GP-Qualifikation auf dem Shanghai International Circuit nur den letzten Platz erreicht. Daraufhin beschloss der Rennstall zu handeln.
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RBR-Teamchef Christian Horner: "Wir hatten nichts zu verlieren, also haben wir an der Abstimmung von Liams Rennwagen erhebliche Änderungen vorgenommen, damit er im Grand Prix mehr über sein Auto lernen kann. Den Start aus der Boxengasse haben wir in Kauf genommen." Im Fahrerlager der chinesischen Rennstrecke wurde herumerzählt, Lawsons Tage als Stallgefährte von Max Verstappen seien gezählt, schon in Suzuka könnte Yuki Tsunoda von den Racing Bulls ins grosse Team geholt werden. GP-Sieger Ralf Schumacher hat dazu klipp und klar gesagt: "Das wäre ein Fehler." Und aus den Worten von Teamchef Horner geht hervor, dass zunächst einmal versucht wird, Mittel und Wege zu finden, damit sich Lawson im Auto wohler fühlt und damit auch schneller fährt. Horner sagte in seiner Medienrunde am Sonntag nach dem China-GP: "Das Auto ist schwierig zu fahren, und Max kann sich anpassen. Liam hingegen hat – für jeden zu sehen – seine liebe Mühe mit dem Wagen, und das geht aufs Selbstvertrauen." "Das war genau der Grund, wieso wir das Set-up umgekrempelt haben; auf der Suche nach einer Abstimmung, mit der Liam besser zurechtkommt." Horner erinnert bei aller Kritik an Lawson daran: "Die Leute sollten nicht vergessen, dass Sergio Pérez mit uns 2023 WM-Zweiter geworden ist und im ersten Teil der Saison 2024 ganz starke Leistungen zeigte. Dann bekam er Probleme, welche in die ähnliche Richtung gehen wie die heutigen von Lawson." "Wir glauben noch immer fest daran, dass Liam Potenzial hat. Nur schaffen wir es derzeit nicht, das umzusetzen. Sein Job ist nicht der einfachste. Der Druck durch die Medien ist gross, und er nimmt zu." Was Horner und Lawson Hoffnung gibt: Melbourne und Shanghai waren für Liam Neuland, jetzt aber geht es nach Suzuka; eine Strecke, die der Neuseeländer gut kennt.
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:30:55,026 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +9,748 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +11,097 04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +16,656 05. Esteban Ocon (F), Haas, +49,969 06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +53,748 07. Alex Albon (T), Williams, +56,321 08. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:01,303 min 09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:10,204 10. Carlos Sainz (E), Williams, +1:16,387 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1:18,875 12. Liam Lawson (NZ), Red Bull Racing, +1:21,147 13. Jack Doohan (AUS), Alpine, +1:28,401 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1 Runde 15. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 16. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1 Out Fernando Alonso (E), Aston Martin, Bremsdefekt Disqualifiziert Charles Leclerc (MC), Ferrari, Auto untergewichtig Pierre Gasly (F), Alpine, Auto untergewichtig Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Bodenplatte zu stark abgeschliffen
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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WM-Stand (nach 2 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)
Fahrer 01. Norris 44 Punkte 02. Verstappen 36 03. Russell 35 04. Piastri 34 05. Antonelli 22 06. Albon 16 07. Ocon 10 08. Stroll 10 09. Hamilton 9 10. Leclerc 8 11. Hülkenberg 6 12. Bearman 4 13. Tsunoda 3 14. Sainz 1 15. Gasly 0 16. Hadjar 0 17. Lawson 0 18. Doohan 0 19. Bortoleto 0 20. Alonso 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 78 Punkte 02. Mercedes 57 03. Red Bull Racing 36 04. Ferrari 17 05. Williams 17 06. Haas 14 06. Aston Martin 10 08. Sauber 6 09. Racing Bulls 3 10. Alpine 0
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