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Lando Norris in Miami: Böse Worte statt gute Taten

Lando Norris hatte im Miami-GP Mühe, an Max Verstappen vorbeizukommen. Der McLaren-Pilot verlor wertvolle Zeit im Zweikampf mit dem Red Bull Racing-Star. Und feuerte hinterher verbale Spitzen ab.

Formel 1

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Die Chancen auf den GP-Sieg in Miami standen für Lando Norris nicht schlecht, schliesslich durfte der McLaren-Pilot, der tags zuvor mit Schützenhilfe des Safety-Cars den Sprint-Sieg eingefahren hatte, von der ersten Reihe ins Rennen steigen – und das in einem Auto, das sich als dominant erwies. Sein Teamkollege Oscar Piastri fuhr hingegen eine Reihe weiter hinten von Position 4 los.

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Dennoch war es am Ende der Australier, der die Ziellinie als Erster kreuzte. Denn Piastri schaffte es schnell an Kimi Antonelli vorbei und nahm sich dann gleich Verstappen vor, der die Führung verteidigt hatte. In Runde 14 schnappte er sich den Titelverteidiger aus dem Red Bull Racing Team.

Norris biss sich hingegen vorerst die Zähne am vierfachen Champion aus. Ein Angriff auf den ersten Metern resultierte in einem Platzverlust, weil Norris in die Auslaufzone ausweichen musste. Nachdem sich der Brite wieder zurückgekämpft hatte, schaffte er es erst im zweiten Anlauf am Red Bull Racing-Star vorbei, weil er beim ersten Versuch in der elften Kurve durch einen Fehler neben die Strecke rutschte und die Position zurückgeben musste.

Schliesslich schnappte er sich in Runde 18 die zweite Position und nahm dann die Verfolgung seines Stallgefährten auf, der mit einem Vorsprung von etwas mehr als acht Sekunden in Führung lag. Diesen konnte Norris zwar verringern, aber er kam nicht mehr ganz an seinen Teamkollegen heran, weshalb er sich mit dem zweiten Platz begnügen musste.

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Danach präsentierte sich Norris von seiner bissigen Seite. Der 25-Jährige erklärte trotzig: "Was soll ich sagen, wenn ich es nicht versucht hätte, hätten sich die Leute beschwert. Und wenn ich es versuche, beschweren sie sich auch. Da kann man nicht gewinnen. So ist es mit Max eben – entweder du hast einen Crash oder du kommst vorbei."

"Ausser du kriegst es wirklich punktgenau hin und schaffst es, in in die richtige Position zwingen, dann ist es gerade noch so möglich", fuhr Norris fort, und fügte erst danach selbstkritisch an: "Ich habe den Preis dafür bezahlt, dass ich heute nicht gut genug war, aber ich bin trotzdem glücklich mit dem zweiten Platz."

In der anschliessenden FIA-Pressekonferenz trat Norris dann noch einmal nach und erklärte auf die Frage, was er über die Zweikämpfe mit Verstappen denke: "Es war in Ordnung. Er kämpft hart, und das kann er entscheiden. Aber er hat damit sein eigenes Rennen ruiniert. Er fährt nicht sehr klug. Er hätte heute wahrscheinlich dritter werden können, was er deswegen aber nicht tat. Also ja, er kämpft hart, das ist immer zu erwarten, aber so ist es nun mal."

Tatsächlich verlor Verstappen den dritten Platz, weil er das Pech hatte, bereits vor der virtuellen Safety-Car-Phase an die Box abzubiegen, während George Russell, der letztlich den letzten Podestplatz eroberte, zum Reifenwechsel fuhr, als das ganze Feld noch eingebremst wurde. Damit halbierte sich der Zeitverlust des Mercedes-Piloten, der nach dem Stopp vor Verstappen wieder auf die Strecke kam.

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Viele Formel-1-Fans ärgerten sich über die Aussagen von Norris, der sich als schlechter Verlierer präsentierte. Zur Erinnerung: Norris hatte im vergangenen Jahr von sich behauptet: "Ich bin ein netter Kerl und versuche, in jeder Hinsicht respektvoll zu sein." Davon war am Rennsonntag in Miami nicht viel zu spüren – weder vor noch nach dem Fallen der Zielflagge glänzte er mit guten Taten.

Statt die Schuld auf Verstappens harte, aber faire Verteidigung zu schieben, sollte er sich lieber fragen, warum sein Teamkollege deutlich schneller am Titelverteidiger vorbeigekommen ist und dadurch den dritten Sieg in Folge einfahren konnte.

Vielleicht war es der Frust über die Tatsache, dass Piastri, der 82 Formel-1-Einsätze weniger bestritten hat, nun einen GP-Sieg mehr errungen und die WM-Führung auf 16 Punkte ausgebaut hat, der aus ihm sprach. Das erklärt die harten Worte gegen einen Fahrer, den er zu seinen Freunden zählt. Es entschuldigt sie aber nicht.

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