Strecken-Chef Benvenuti: «Imola wird immer hier sein»
2026 wird kein Formel-1-Grand-Prix in Imola stattfinden. Die Strecke will jedoch um eine Rückkehr in den Kalender der Königsklasse kämpfen. Streckenchef Benvenuti sagt: «Imola ist hier und wird immer hier sein.»
Mit der Veröffentlichung des Kalenders für 2026 wurde offiziell, was viele Formel-1-Fans gefürchtet hatten: Nächstes Jahr wird es keinen Grand Prix in Imola mehr geben. Die Traditionsstrecke fällt aus dem Kalender. Doch die Verantwortlichen machen klar: Imola will zurück in die Formel 1!
Pietro Benvenuti, Geschäftsführer der Rennstrecke, sagte auf Anfrage von SPEEDWEEK.com: "Die Rennstrecke von Imola, die Gemeinde und die Region Emilia-Romagna haben mit der jüngsten Ausgabe des Formel-1-Grand-Prix Made in Italy und Emilia-Romagna im Mai bewiesen, dass sie in der Lage sind, diese Veranstaltung einwandfrei zu organisieren. Das wurde von allen geschätzt – von den Fahrern, den Teams und insbesondere vom Publikum. Die Effizienz und die hohe Professionalität, die wir an den Tag gelegt haben, waren genau das, was wir zeigen wollten. Und dies wird es uns ermöglichen, die Gelegenheit zu ergreifen, sobald sie sich wieder bietet."
Und er betont: "Imola ist hier und wird immer hier sein, und wir stehen für die Ausrichtung eines Formel-1-Grand-Prix in der Zukunft voll und ganz zur Verfügung."
Auch der
Imola verlor seinen Platz im Kalender auch, weil mit Madrid eine zusätzliche Strecke in den Kalender rückt. 2026 wird es zwei Spanien-Rennen geben – ähnlich wie es bislang in der Regel zwei Italien-Rennen gab.
Der Vertrag von Imola lief nun aus (Monza bleibt). Ähnlich wie Imola jetzt könnte es nächstes Jahr Barcelona ergehen. Dennoch sind viele skeptisch, was ein Rennen in Madrid angeht: Die Strecke befindet sich erst seit wenigen Wochen im Bau, der GP ist für September 2026 angesetzt.
Bis dahin muss die Strecke noch von der FIA abgesegnet werden. Sollte das nicht rechtzeitig klappen, könnte Imola einspringen. Weil vorher in Monza gefahren wird, wäre ein spontaner Umzug von Madrid nach Imola sogar logistisch darstellbar. Schon in der Corona-Pandemie sprang Imola kurzfristig ein, ebnete so den Weg für den nun ausgelaufenen Vertrag mit der Formel 1.
Wird die Strecke in Madrid aber rechtzeitig fertig und der GP kann wie geplant stattfinden, bleibt Imola nur die Hoffnung auf 2027 – mit dem möglichen Aus von Barcelona oder durch andere Szenarien. Zandvoort feiert 2026 seine Derniere, ein Platz im Kalender wäre also frei. Allerdings drängen viele Kurse international in den Kalender. Die Konkurrenz ist groß – und das Problem von Imola: Mit Monza hat eine andere italienische Strecke einen Vertrag bis 2031.
Die Strecke in Imola erfreute sich bei Fans und Fahrern großer Beliebtheit.
Formel-1-Kalender 2026:
06.-08. März – Australien, Melbourne
13.-15. März – China, Shanghai
27.-29. März – Japan, Suzuka
10.-12. April – Bahrain, Sakhir
17.-19. April – Saudi-Arabien, Jeddah
01.-03. Mai – USA, Miami
22.-24. Mai – Kanada, Montreal
05.-07. Juni – Monaco, Monte Carlo
12.-14. Juni – Spanien, Barcelona-Catalunya
26.-28. Juni – Österreich, Spielberg
03.-05. Juli – Vereinigtes Königreich, Silverstone
17.-19. Juli – Belgien, Spa-Francorchamps
24.-26. Juli – Ungarn, Budapest
21.-23. August – Niederlande, Zandvoort
04.-06. September – Italien, Monza
11.-13. September – Spanien, Madrid (unter Vorbehalt)
25.-27. September – Aserbaidschan, Baku
09.-11. Oktober – Singapur, Singapur
23.-25. Oktober – USA, Austin
30. Oktober-01. November – Mexiko, Mexiko-Stadt
06.-08. November – Brasilien, São Paulo
19.-21. November – USA, Las Vegas (Ortszeit)
27.-29. November – Katar, Lusail
04.-06. Dezember – Abu Dhabi, Yas Marina
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