In Montreal bestreitet Yuki Tsunoda in den nächsten Tagen sein 100. Formel-1-Wochenende. Zum Meilenstein will der Japaner endlich ein starkes Ergebnis für das Red Bull Racing Team einfahren.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Gleich vorweg: Das Rennen in Kanada wird nicht der 100. GP-Einsatz von Yuki Tsunoda sein, denn in seinen bisherigen viereinhalb Formel-1-Jahren konnte er drei Mal nicht am Rennen teilnehmen. Einmal waren es Probleme mit den Bremsen, die den Start verhinderten, zwei Mal streikte der Motor.
Werbung
Werbung
Dennoch ist das 100. GP-Wochenende ein wichtiger Meilenstein für den Japaner. Er schwärmt zunächst über die Gastgeber-Stadt: "Ich freue mich auf Kanada, das ist eines meiner Lieblingsrennen. Ich liebe Montreal, da herrscht immer eine gute Atmosphäre und man kann da auch gut shoppen und essen." Und Tsunoda betont, dass er auch deshalb auf ein starkes Resultat hofft: "Das wird auch mein 100. Rennwochenende in der Formel 1, und das fühlt sich etwas verrückt an. Einerseits habe ich das Gefühl, dass ich eben erst angefangen habe, andererseits fühlt es sich aber auch an, als wäre das schon immer mein Leben gewesen. Jeder einzelne Einsatz hat sich speziell angefühlt und ich bin unglaublich glücklich, in diesem Sport dabei zu sein. ich würde diesen 100. Einsatz liebend gerne mit einem entsprechenden Ergebnis krönen."
Der Red Bull Racing-Pilot, der sein achtes Rennen für den Rennstall aus Milton Keynes in Angriff nehmen wird, konnte bisher nur drei Mal für das A-Team von Red Bull punkten – und die Ausbeute fiel mit sieben WM-Zählern seit dem Wechsel von Racing Bulls zu Red Bull Racing eher bescheiden aus. Zum Vergleich: Sein Teamkollege Max Verstappen holte in der gleichen Zeitspanne 101 WM-Punkte.
Werbung
Werbung
Dennoch bleibt Tsunoda zuversichtlich. Er erzählt: "Nach dem Rennen hatte ich zwei ordentliche Testtage in Barcelona und gab auch im Simulator in Milton Keynes Gas. Wir haben also hart zusammengearbeitet, und ich habe jetzt viel mehr Kilometer in einem Red Bull Racing-Auto zurückgelegt."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Der 25-Jährige weiss, was er verbessern muss: "Wir müssen im Qualifying zulegen, und wir haben hart daran gearbeitet, damit das auch passiert." Der Blick in die Statistikbücher zeigt: Im vergangenen Jahr schaffte er es ins Q3 und durfte von Startplatz 8 ins Kanada-Rennen steigen. Im Rennen konnte er in Montreal allerdings noch nie punkten.
immerhin fällt die Wetterprognose vielversprechend aus: "Das Wetter kann in Kanada kann für einige Überraschungen sorgen, aber es sieht so aus, als ob es dieses Mal ziemlich trocken und beständig sein könnte, was uns helfen sollte, unsere Ziele zu erreichen." Spanien-GP, Circuit de Barcelona-Catalunya
Werbung
Werbung
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:32:57,375 h 02. Lando Norris (GB), McLaren, +2,471 sec 03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +10,455 04. George Russell (GB), Mercedes, +11,359 05. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +13,648 06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +15,508 07. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +16,022 08. Pierre Gasly (F), Alpine, +17,882 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +21,564 10. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +21,826 11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +25,532 12. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +25,996 13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +28,822 14. Carlos Sainz (E), Williams, +29,309 15. Franco Colapinto (IR), Alpine, +31,381 16. Esteban Ocon (F), Haas, +32,197 17. Oliver Bearman (GB), Haas, +37,065 Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Antriebseinheit Alex Albon (T), Williams, Aufgabe WM-Stand (nach 9 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 186 Punkte 02. Norris 176 03. Verstappen 137 04. Russell 111 05. Leclerc 94 06. Hamilton 71 07. Antonelli 48 08. Albon 42 09. Hadjar 21 10. Ocon 20 11. Hülkenberg 16 12. Stroll 14 13. Sainz 12 14. Gasly 11 15. Tsunoda 10 16. Bearman 6 17. Lawson 4 18. Alonso 2 19. Bortoleto 0 19. Doohan 0 20. Colapinto 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 362 Punkte 02. Ferrari 165 02. Mercedes 159 03. Red Bull Racing 144 05. Williams 54 06. Racing Bulls 28 07. Haas 26 08. Sauber 16 09. Aston Martin 16 10. Alpine 11
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.