Formel-1-Weltmeister Max Verstappen ist offenbar der einzige Fahrer, der mit dem Red Bull Racing-Renner zurechtkommt. Viele GP-Beobachter glauben, das liegt am Auto. Günther Steiner sieht das anders.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Viele Formel-1-Experten sprechen vom schwierigsten Job in der Formel 1, wenn sie über das Cockpit neben Max Verstappen diskutieren. Denn selbst sehr talentierte und routinierte Fahrer bissen sich als Teamkollegen die Zähne am vierfachen Champion aus. Für viele steht daher fest: Das Auto wurde ganz nach den Wünschen des Red Bull Racing-Stars gebaut.
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Daran will Günther Steiner aber nicht glauben. Im "Business of Sport"-Podcast betont der ehemalige Teamchef: "Viele Leute kommen zum Schluss, dass der Red Bull Racing-Renner für Max entwickelt wurde. Denn selbst gute Fahrer wie etwa Alex Albon, dessen Können ich sehr hoch einschätze, haben an seiner Seite versagt. Aber ich denke nicht, dass das Auto von Red Bull Racing für Max gebaut wurde." "Das Auto ist, wie es ist, und der Einzige, der es schnell bewegen kann, ist Max", ergänzt der Südtiroler, der vermutet, dass auch Verstappen derzeit lieber in einem McLaren sitzen würde. Alle Erklärungsversuche, warum das Auto eher den Vorlieben des Titelverteidigers entspricht, seien Versuche, eine Entschuldigung für dessen Erfolg zu finden."
"Aber Max ist so erfolgreich, weil er so verdammt gut ist. Und man kann ihn in jedes Fahrzeug setzen, er wird immer immer das Maximum herausholen", lobt Steiner. "Man sieht auch, dass er sich manchmal auch schwer tut mit dem Auto, und das manchmal nicht gut genug ist. Er macht dann auch Fehler, weil er am Limit ist. Aber wenn die anderen Fahrer das versuchen, dann scheitern sie. Das Auto ist auf Messers Schneide, und Max kann damit umgehen, auch wenn es knifflig ist. Er ist unglaublich talentiert, besser als alle anderen. Und er setzt sich auch mehr ein. Er sitzt im Simulator und arbeitet einfach härter."
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Auf die Frage, ob Verstappen über das grösste natürliche Talent verfügt, lautet Steiners Antwort denn auch: "Ja, meiner Meinung nach ist das so. Und er arbeitet auch härter als alle anderen Fahrer. Er sitzt im Simulator, und in seiner Freizeit gibt er in GT-Autos Gas. Welcher anderer Fahrer tut das denn?"
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Grossbritannien-GP, Silverstone
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:37:15,735 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +6,812 sec 03. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +34,742 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +39,812 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +56,781 06. Pierre Gasly (F), Alpine, +59,857 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:00,603 min 08. Alex Albon (T), Williams, +1:04,135 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:05,858 10. George Russell (GB), Mercedes, +1:10,674 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:12,095 12. Carlos Sainz (E), Williams, +1:16,592 13. Esteban Ocon (F), Haas, +1:17,301 14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:24,477 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 Runde Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Unfallschäden Isack Hadjar (F), Racing Bulls, Kollision mit Antonelli Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Dreher Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Kollision mit Ocon Franco Colapinto (RA), Alpine, Motorproblem WM-Stand (nach 12 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints)
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Fahrer 01. Piastri 234 Punkte 02. Norris 226 03. Verstappen 165 04. Russell 147 05. Leclerc 119 06. Hamilton 103 07. Antonelli 63 08. Albon 46 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 23 11. Hadjar 21 12. Stroll 20 13. Gasly 19 14. Alonso 16 15. Sainz 13 16. Lawson 12 17. Tsunoda 10 18. Bearman 6 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 460 Punkte 02. Ferrari 222 03. Mercedes 210 04. Red Bull Racing 172 05. Williams 59 06. Sauber 41 07. Racing Bulls 36 08. Aston Martin 36 09. Haas 29 10. Alpine 19
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