Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Fernando Alonso (2.): Woher kommt Aston Martin-Speed?

Von Mathias Brunner
Fernando Alonso

Fernando Alonso

​Die Gegner von Aston Martin sagen in Zandvoort: Ach du grüne Neune! Lance Stroll im ersten Training Drittschnellster, Fernando Alonso im zweiten Training Zweitschnellster. Huch, was ist denn nun los?

Die Konkurrenz von Aston Martin reibt sich ein wenig verwundert die Augen: Wo, bitteschön, nehmen die Grünen diesen Speed her in Zandvoort? Der Kanadier Lance Stroll im ersten Training Drittbester, Fernando Alonso auf P4; der spanische Champion im zweiten Training dann sogar Zweitschnellster hinter Leader Lando Norris, während Stroll in Kurve 3 in die Pistenbegrenzung rutschte und den Aston-Mechanikern eine Nachtschicht beschert.

Wo also kommt der Speed her? Der 32-fache GP-Sieger Alonso sagt an der Nordsee: «Wir waren schon auf dem Hungaroring gut bei der Musik, ebenfalls ein enger Kurs wie hier, auch wenn es nicht so warm ist wie in Ungarn. Nun konnten wir erneut solides Tempo zeigen.»

«Wir dürfen der Action von Samstag und Sonntag optimistisch entgegenblicken. Es ist besser gelaufen als an vielen GP-Freitagen zuvor.»

«Gewiss, das ist nur freies Training und bringt keine Punkte, aber es tut immer gut, den eigenen Rennstall so weit oben in der Tabelle zu sehen. Mal sehen, wie das am Samstag weitergeht.»

Auf die Frage, ob Alonso in der Quali vielleicht den McLaren auf die Nerven gehen könne, beginnt Fernando zu lachen: «Nie im Leben! Nein, die Realität sieht so aus, dass McLaren nicht in Reichweite ist, weder für uns, noch für alle anderen.»

«Aber wir haben uns insgeheim schon vorgenommen, die dahinterliegenden Teams ein wenig nervös zu machen, also Mercedes. Ferrari und Red Bull Racing. Wir mischen bei denen gut mit, und da wollen wir auch bleiben.»

«Was mir ebenfalls Mumm macht: Wir verstehen das Auto inzwischen recht gut, unsere Werkzeuge funktionieren, das ist alles eine ganz wichtige Vorbereitung auf 2026, wenn wir mit den neuen Rennwagen an den Start gehen.»

«Was wir in den vergangenen Monaten an neuen Teilen auf die Strecke gebracht haben, das hat genauso eingeschlagen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Das stärkt unser Selbstvertrauen im Hinblick auf den nächstjährigen Renner.»

Im Grunde sollte uns das gute Ergebnis der Grünen nicht allzu sehr überraschen: An den vergangenen sechs GP-Wochenenden hat Aston Martin fünf Mal gepunktet, mit dem Highlight von P5 von Alonso in Ungarn, die Rennmannschaft aus Silverstone ist damit im Konstrukteurs-Pokal auf P6 vorgestossen, noch 18 Punkte hinter Williams und einen Zähler vor Sauber.


2. Training, Niederlande

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,890 min
02. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:09,977
03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:09,979
04. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,274
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,478
06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:10,738
07. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:10,795
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,834
09. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:10,957
10. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,080
11. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:11,113
12. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:11,185
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,320
14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,339
15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:11,361
16. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,682
17. Alex Albon (T), Williams, 1:11,756
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:11,975
19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,112
20. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, keine Zeit


1. Training, Niederlande

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:10,278 min
02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:10,570
03. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:10,779
04. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:10,841
05. Alex Albon (T), Williams, 1:11,171
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:11,218
07. George Russell (GB), Mercedes, 1:11,386
08. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,458
09. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,509
10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:11,613
11. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,753
12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:11,772
13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,875
14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:11,951
15. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:11,960
16. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:12,126
17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:12,144
18. Franco Colapinto (RA), Williams, 1:12,276
19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:12,564
20. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:14,275

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