Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Charles Leclerc (Ferrari): «Das ist ein Weckruf»

Von Vanessa Georgoulas
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Ferrari-Star Charles Leclerc hatte am Abend des Trainingsfreitags auf dem Zandvoort-Rundkurs nicht viel Grund zur Freude. Der Monegasse seufzte: «Das war wahrscheinlich der schlechteste Freitag in dieser Saison.»

Für Charles Leclerc begann der zweite Teil der Saison nach der Sommerpause enttäuschend, der Ferrari-Pilot musste sich im ersten Training nach 32 Runden mit dem 14. Platz auf der Zeitenliste begnügen – sein Rückstand auf die erste Bestzeit des Wochenendes betrug mehr als 1,5 sec. Nach der Mittagspause konnte er sich verbessern, mit Platz 8 und neuneinhalb Zehntelsekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit von Lando Norris blieb er aber unter den Erwartungen.

«Ich würde zusammenfassend sagen, dass das ein sehr, sehr, sehr, sehr schwieriger Freitag war. Das war wahrscheinlich der schlechteste Freitag der Saison», hielt der 27-Jährige fest. «Und das erleben wir gleich nach der Sommerpause – das ist also ein Weckruf für uns», betonte er daraufhin.

Gleichzeitig relativierte der Rennfahrer aus Monte Carlo: «Wir haben in diesem Jahr schon ein paar schwierige Freitage erlebt und es liegt nun an uns, das Blatt zu wenden. Aber es war sicherlich kein einfacher Tag. Im ersten Training war es extrem schwierig, das zweite Training fiel dann etwas besser aus. Aber wir sind immer noch meilenweit von der Leistung entfernt, die wir uns wünschen.»

«Ich erwarte nicht, dass wir uns stark verbessern können, denn McLaren ist eineiner eigenen Liga unterwegs. Und Aston Martin war eine Überraschung für uns. Aber wir werden alles geben, um die Autos zu verbessern», stellte Leclerc klar. «Wir verlieren etwa 90 Prozent der Zeit in zwei Kurven, das ist etwas, das unser Auto derzeit einfach nicht richtig hinbekommt und wir geben alles, um herauszufinden, warum das so ist. Wir wollen eine Lösung finden.»

Eine Prognose für das restliche Wochenende wagt der achtfache GP-Sieger nicht: «Das ist eine wirklich schräge Saison. Ich hatte in Budapest nicht mit der Pole gerechnet, deshalb will ich heute auch nicht meine Ziele festlegen, denn nach diesem Auftakt würden diese sehr bescheiden ausfallen. Ich werde aber versuchen, morgen ein Wunder hinzubekommen – einfach wird das aber nicht.»

2. Training, Niederlande

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,890 min
02. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:09,977
03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:09,979
04. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,274
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,478
06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:10,738
07. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:10,795
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,834
09. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:10,957
10. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,080
11. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:11,113
12. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:11,185
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,320
14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,339
15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:11,361
16. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,682
17. Alex Albon (T), Williams, 1:11,756
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:11,975
19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,112
20. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, keine Zeit

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