Lewis Hamilton: So erklärt er seine zwei Dreher

Lewis Hamilton
Nachdem sich Lewis Hamilton nach einem enttäuschenden Wochenende in die Sommerpause verabschiedet hatte, war die Hoffnung gross, bei der Rückkehr in Zandvoort wieder neuen Schwung holen zu können. Der erste Tag am Steuer seines GP-Renners verlief allerdings verhalten. Im ersten Training drehte er 28 Runden und war mehr als 1,6 sec über der ersten Bestzeit des Tages, die Lando Norris aufgestellt hatte. Mehr als Platz 15 in der Zeitenliste lag da nicht drin.
Der McLaren-Pilot war auch in der zweiten Session der Schnellste, und Hamilton verkürzte den Rückstand auf 0,848 sec. Damit belegte er zum Schluss den sechsten Platz. Zum Vergleich: Sein Teamkollege Charles Leclerc, der im ersten Training noch der Schnellere der beiden Ferrari-Piloten war, schaffte es nur auf den achten Platz.
Hamilton fasste nach getaner Arbeit zusammen: «Das war nicht der schlechteste Tag, und wir konnten im Verlauf auch ein paar Fortschritte machen. Im ersten Training waren wir noch sehr weit weg, die erste Runde fühlte sich gut an, doch danach war es schwierig. In der Pause zwischen den Trainings konnten wir uns aber verbessern, aber es gibt noch einiges zu tun, denn der Rückstand ist immer noch nicht klein.»
Zu seinen Drehern sagte der siebenfache Weltmeister: «Beim ersten Mal habe ich einfach zu viel gewollt, ich denke, das Fahrverhalten war auch nicht so gut, das Auto verhielt sich sehr unberechenbar. Beim zweiten Dreher kam ich aufs Gras und das Auto brach aus. Ich hoffe, dass keine weiteren Dreher mehr folgen werden.»
2. Training, Niederlande
01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:09,890 min
02. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:09,977
03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:09,979
04. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,274
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,478
06. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:10,738
07. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:10,795
08. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,834
09. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:10,957
10. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:11,080
11. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:11,113
12. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:11,185
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:11,320
14. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,339
15. Esteban Ocon (F), Haas, 1:11,361
16. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,682
17. Alex Albon (T), Williams, 1:11,756
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:11,975
19. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,112
20. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, keine Zeit