Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Charles Leclerc (Ferrari/6.): «Der schlimmste Tag»

Von Mathias Brunner
Charles Leclerc in Zandvoort

Charles Leclerc in Zandvoort

​In Ungarn stand Charles Leclerc auf Pole, nun muss sich der Monegasse in Zandvoort mit Startplatz 6 begnügen. Leclerc: «Freitag war der schlimmste Tag, zum Glück haben wir uns da freigearbeitet.»

Unfassbar: Ferrari ist in den Niederlanden nun seit 50 Jahren ohne Pole-Position! Der letzte Ferrari-Pilot mit Pole-Position in den Dünen an der Nordsee – Niki Lauda 1975.

Die Hoffnungen der Tifosi auf eine Pole wie von Leclerc in Ungarn (vor der Sommerpause) lösten sich schon am Freitag in Luft auf: Ferrari fuhr hinterher.

Die Leistung in der Quali war dann eine Art Schadensbegrenzung, mit Charles Leclerc auf Startplatz 6 und Lewis Hamilton auf P7.

Der achtfache GP-Sieger Leclerc sagt nach dem spannenden Abschlusstraining: «Also berauschend war das heute nicht, aber auf alle Fälle besser als der Freitag. Freitag war der schlimmste Tag, zum Glück haben wir uns da ein wenig freigearbeitet.»

«Aber die Schwierigkeiten vom Freitag haben eben auch eine grosse Rolle gespielt bei diesem Quali-Samstag. Wir wurden alle ein wenig auf dem falschen Fuss erwischt. Keiner hatte nach der Sommerpause mit einem so mühseligen Freitag gerechnet.»

«Das Fahrverhalten des Autos war das ganze Wochenende über sehr inkonstant, und wir mussten am Samstag einen Speed aus dem Wagen schöpfen, der am Freitag nicht da war.»

«Was mich angeht, so konnte ich keine fehlerfreie Runde fahren, aus dem einfachen Grund, weil der Wagen so schwierig zu fahren ist. Aber auch, weil mein Job am Lenkrad nicht gut genug gewesen ist. Ich hoffe, ich kann im Rennen eine bessere Leistung zeigen.»

«Überholen ist hier nicht einfach, wir werden strategisch alles richtig machen müssen, wenn wir vorrücken wollen. Das wird ein hartes Stück Arbeit.»


Qualifying, Niederlande

01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:08,662 min
02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:08,674
03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:08,925
04. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:09,208
05. George Russell (GB), Mercedes, 1:09,255
06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:09,340
07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:09,390
08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:09,500
09. Carlos Sainz (E), Williams, 1:09,505
10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:09,630
11. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:09,493
12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:09,622
13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:09,622
14. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:09,637
15. Alex Albon (T), Williams, 1:09,652
16. Franco Colapinto (RA), Williams, 1:10,104
17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:10,195
18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:10,197
19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:10,262
20. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, ohne Zeit

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Ducati macht Rückschritt, Marquez den Unterschied

Von Michael Scott
Kolumnist Michael Scott über den Unterschied, den ein einzelner Fahrer machen kann – und den Unterschied zwischen zwei einander ähnelnden Motorrädern. Warum Ducati einen Rückschritt gemacht hat.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So. 31.08., 00:00, SPORT1+
    NASCAR Cup Series
  • So. 31.08., 00:05, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
  • So. 31.08., 00:15, Hamburg 1
    car port
  • So. 31.08., 00:40, ServusTV
    Rallye: FIA-Weltmeisterschaft
  • So. 31.08., 00:55, ServusTV
    Rallye: FIA-Weltmeisterschaft
  • So. 31.08., 01:00, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
  • So. 31.08., 01:50, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
  • So. 31.08., 01:55, ServusTV
    Rallye: FIA-Weltmeisterschaft
  • So. 31.08., 02:40, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
  • So. 31.08., 03:30, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
» zum TV-Programm
6.95 02071959 C3008212011 | 4