Adrian Sutil: Sauber-Nuller wegen Esteban Gutiérrez?

Von Rob La Salle
Formel 1
Adrian Sutil: Fortuna lässt ihn im Stich

Adrian Sutil: Fortuna lässt ihn im Stich

Im chaotischen Ungarn-GP fuhren die beiden Sauber-Fahrer Adrian Sutil und Esteban Gutiérrez teilweise beide in den Top-Ten. Letzlich gingen sie aber erneut leer aus.

Rang 11 für Adrian Sutil, Ausfall für Esteban Gutiérrez (Defekt an der kinetischen Energierückgewinnung) – wieder eine Nullrunde für Sauber. Das tut den Schweizern deshalb besonders weh, weil sie eine gute Leistung gezeigt hatten.

Esteban Gutiérrez: «Das Rennen hat gut begonnen, ich konnte beim Start gleich einige Positionen gewinnen. Ich bin so konstant und präzise wie möglich gefahren. Während der Safety-Car-Phase kam ich an die Boxen, unsere Strategie ging auf. Nach dem Neustart kämpfte ich mit Kimi Räikkönen und versuchte, ihn hinter mir zu halten. Meine Rundenzeiten waren durchaus in Ordnung, und ich konnte zu einigen vor mir liegenden Fahrern aufschliessen. Dann kam der Ausfall. Leider war es unterm Strich erneut ein unglückliches Rennende, dennoch gibt es einige positive Dinge, die wir von diesem Wochenende mitnehmen können.»

Adrian Sutil: «Mit Platz 11 hat es heute fast zu einem Punkt gereicht. Es war kein einfaches Rennen, besonders am Anfang mit den schwierigen Wetterbedingungen und den beiden Safety-Car-Phasen. Während der ersten Saftey-Car-Phase haben wir gleich einen Boxenstopp eingelegt. Als ich an die Boxen kam, musste ich kurz warten, da Esteban mit seinem noch nicht fertig war. Dadurch habe ich einige Zeit verloren.»

Ob Sutil dort jene Sekunden verloren hat, die ihm am Schluss auf den vor ihm liegenden Button verloren hat?

Adrian weiter: «Dennoch habe ich mich wieder nach vorne gekämpft. Am Ende bin ich als Elfter über die Ziellinie gefahren. Ich war zwar in den Kurven schneller als Jenso, kam aber nicht an ihm vorbei. Er hat keine Fehler gemacht und ist mir auf den Geraden weggefahren. Dennoch war es ein positiver Tag. Wir sind näher an die vor uns liegenden Teams herangekommen, und das ist, was zählt.»

Teamchef Monisha Kaltenborn:
«Das war heute eine starke Leistung des gesamten Teams, die leider nicht belohnt wurde. Esteban war sehr gut unterwegs, und es ist ärgerlich, dass es ein Problem mit dem Energierückgewinnungssystem gegeben hat. Adrian zeigte ebenfalls eine gute Leistung, schaffte es aber leider nicht, den entscheidenden Platz auf der Strecke zu erkämpfen. Das gesamte Team hat bei diesem Rennen unter sehr schwierigen Bedingungen tadellos gearbeitet.»

Giampaolo Dall’Ara, leitender Ingenieur:
«Es gab für mich heute zwei entscheidende Faktoren – zum einen schied Esteban wegen eines defekten Energierückgewinnungssystems aus. Er lag zu jenem Zeitpunkt auf Rang 8 und hatte gute Chancen, in die Punkte zu fahren. Andererseits verloren wir eine Position auf der Strecke. Dieses Auto hat dann Adrian in der Schlussphase ziemlich gebremst. In der ersten Safety-Car-Phase entschieden wir, die Autos in der gleichen Runde abzufertigen, was nicht einfach zu bewältigen, jedoch unter den Umständen die richtige Entscheidung war. Es war positiv, dass wir mit einigen unserer Konkurrenten gut mithalten konnten, aber natürlich ist es enttäuschend, dass wir keinen Punkt gewonnen haben.»

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