Tom Lüthi (Kalex/16.): «Gehören weiter nach vorne»

Von Mario Furli
Moto2
Tom Lüthi in Misano

Tom Lüthi in Misano

Tom Lüthi schaffte beim Emilia Romagna-GP zwar den direkten Aufstieg in das Q2, mit Startplatz 16 war der Kalex-Pilot aus dem Liqui Moly Intact GP Team am Ende aber nicht zufrieden.

Bei Tom Lüthi entpuppte sich auch das zweite Misano-Wochenende bislang als Berg- und Talfahrt. Nach einem starken Freitag verbesserte sich der Schweizer zwar auch am Samstag, aber die Konkurrenz legte noch einen Zahn mehr zu. Mit Platz 13 im FP3 sicherte er sich seine Teilnahme im Q2, doch die 15-minütige Session war alles andere als ein Kinderspiel. Nachdem der Intact GP-Pilot in seiner vierten Runde eine 1:36,242 min aufstellte, war daraufhin – ähnlich wie bei der Mehrheit der Fahrer – keine Steigerung mehr möglich. Der WM-Zehnte musste Startplatz 16 in Reihe sechs hinnehmen und hofft nun, im achten Saison-Rennen dennoch wieder ordentlich punkten zu können.

«Wir haben hier gut angefangen, FP1 war wirklich stark, da konnte ich vorne mitfahren und die Pace, der Rhythmus und die Rundenzeiten stimmten. Danach konnten wir uns einfach nicht genug steigern, die anderen haben viel mehr zugelegt als wir», stellte Lüthi fest. «Wir haben uns zwar auch verbessert, von den Rundenzeiten her über das Wochenende, aber die Konkurrenz hat viel mehr zugelegt. Es hat sich dann eher wie Rückschritte anstatt Fortschritte angefühlt.»

«Natürlich sind wir schneller geworden, aber es reichte halt nicht», fasste der routinierte Schweizer zusammen. «Wir suchen noch nach einer Lösung und versuchen, das Ganze zu verstehen. Die Startposition ist sehr enttäuschend, aber wir müssen weiterarbeiten und im Warm-up noch etwas probieren. Und dann hoffe ich, dass ich im Rennen einige Plätze gutmachen kann. Es sind 25 Runden und da ist es wichtig, einen guten Start zu machen und möglichst gleich am Anfang einige zu überholen, wenn das Feld noch zusammen ist. Wenn das gelingt, kommt es drauf an, sich an eine schnelle Gruppe zu hängen und Schritt für Schritt versuchen, sich nach vorne zu arbeiten.»

Zuvor gilt aber noch: «In erster Linie müssen wir im Warm-up beim Setting Fortschritte machen, damit ich mich auf dem Motorrad wohler fühle und mit mehr Vertrauen ins Rennen starten kann. Ich bin davon überzeugt, dass wir weiter nach vorn gehören und auch, dass ich noch in der Lage bin, schneller zu fahren. Wir werden nicht aufgeben, bleiben dran und kämpfen weiter.»

Ergebnis Moto2-Qualifying-2, Misano, 19.9.

1. Marini, 1:35,271 min
2. Bezzecchi, + 0,036 sec
3. Vierge, + 0,348
4. Lowes, + 0,469
5. Bastianini, + 0,518
6. Canet, + 0,532
7. Dixon, + 0,543
8. Di Giannantonio, + 0,657
9. Navarro, + 0,681
10. Bulega, + 0,708
11. Schrötter, + 0,762
12. A. Fernandez, + 0,783
13. Nagashima, + 0,816
14. Pasini, + 0,883
15. Garzo, + 0,939
16. Lüthi, + 0,971
17. Dalla Porta, + 0,974
18. Roberts, + 1,125

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