Der Spanier Jorge Martin aus dem Red Bull-KTM-Moto2-Team von Aki Ajo sicherte sich in Aragón seinen vierten Podestplatz der Saison, den ersten nach seiner Corona-Zwangspause.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Jorge Martin profitierte am Sonntag im Moto2-Rennen von Aragón von den Stürzen, wie jenem von Marco Bezzecchi in der vorletzten Runde, womit der Italiener auch den Sieg wegwarf. Martin, der in der Saison 2021 bei Pramac Ducati in der MotoGP-WM fahren wird, sprang am Ende als Dritter auf das Podium.
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Fakt ist jedoch: Martin, der nach dem Spielberg-Doppel nur acht Punkte hinter der WM-Spitze lag, hat wegen seiner Corona-Erkrankung und den damit verpassten Rennen von Misano alle Titel-Chancen vertan. Dazu kam zuletzt noch ein Nuller von seinem Sturz im Regenrennen von Le Mans. Im Ziel war Jorge Martin in Aragón am Sonntag nur knapp hinter Italtrans-Kalex-Fahrer Enea Bastianini, der mit Platz 2 auch die WM-Führung erobert hat. "Dieser Podestplatz fühlt sich für mich an wie ein Sieg", erklärte Martin, der in der WM-Tabelle aktuell mit 95 Punkten Rang 5 belegt.
"Es war ein wirklich harter Grand Prix für mich. Aber das Team hat einen großartigen Job gemacht und mir das Motorrad perfekt vorbereitet, genauso wie ich es wollte." Martin weiß aber auch: "Wir müssen in der nächsten Woche noch einen kleinen Schritt nach vorne machen in den letzten Runden des Rennens. Aber ich bin zufrieden mit der Performance."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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