Filip Salac (Snipers-Honda/1.): «Beeindruckende Zeit»

Von Maximilian Wendl
Moto3
Filip Salac nutzte den Windschatten und stellte die Tagesbestzeit auf

Filip Salac nutzte den Windschatten und stellte die Tagesbestzeit auf

Dank des Windschattens hat Filip Salac die Tagesbestzeit am zweiten IRTA-Testtag aufgestellt. Mit seiner Honda unterbot er als bisher einziger Fahrer die Marke von 2:05,000 min. Das macht ihm Mut für die Moto3-Saison.

«Das war eine großartige Runde und ein großartiger Tag», sagte Filip Salac und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Der Neuzugang des Snipers-Teams glänzte am zweiten von insgesamt drei Testtagen auf dem Losail International Circuit in Katar mit der Bestzeit. Mit seiner Honda absolvierte er die 5,380 Kilometer in 2:04,892 min und unterbot damit als bisher einziger Moto3-Fahrer bei der Generalprobe für die neue Saison die Marke von 2,05,000 min.

Salac drehte am Samstag zunächst hauptsächlich alleine seine Runden, aber gegen Ende der Session entschied sich der Tscheche noch einmal anzugreifen: «Ich hatte Glück und bin in eine gute Gruppe gerutscht. Dann habe ich ein bisschen vom Windschatten profitiert. Die Rundenzeit ist beeindruckend, ich bin wirklich glücklich.»

2018 fuhr Salac noch im Red Bull Rookies Cup. Sein Aufstieg war steil: Nur ein Jahr darauf wechselte er in die Moto3-Klasse zum deutschen Rennstall Prüstel GP. «Damit wird ein Traum für mich wahr», sagte er damals und ab dieser Saison wird Salac gemeinsam mit Tony Arbolino, dem WM-Vierten des Vorjahres, für die Snipers-Truppe auf Punktejagd gehen. Er gilt als vielversprechendes Talent. Das unterstrich Salac mit Top-10-Platzierungen bei den Rennen im österreichischen Spielberg und im spanischen Valencia.

Am Ende belegte er 2019 mit 32 Punkten den 23. Platz im Klassement. Dabei hält der Verband seines Heimatlandes große Stücke auf den 18-Jährigen, denn der Rennpilot wird von seinem persönlichen Manager, dem tschechischen Automobilclub-Präsidenten Jan Stovicek, unterstützt..

Dass Salac etwas mit Motorsport zu tun hat, kommt ohnehin nicht von ungefähr, wurde Salac doch in Mladá Boleslav geboren. Dort steht das Werk des Automobilherstellers Skoda. Salac entschied sich jedoch für eine Karriere auf zwei Rädern und macht dank seiner bisherigen Eindrücke in Katar Lust auf die am Sonntag, 8. März, beginnende Saison.

IRTA-Test Losail, Moto3, 29. Februar

1. Salac, Honda, 2:04,892 min
2. Foggia, Honda, 2:05,477, + 0,585 sec
3. Rodrigo, Honda, 2:05,487, + 0,595
4. Masia, Honda, 2:05,540, +0,648
5. Suzuki, Honda, 2:05,592, +0,700
6. Arbolino, Honda, 2:05,642, +0,750
7. Arenas, KTM, 2:05,725, +0,833
8. Fernandez, KTM, 2:05,798, +0,906
9. Garcia, Honda, 2:05,928, + 1,036
10. Öncü, KTM, 2:05,937, + 1,045
11. Ogura, Honda, 2:05,987, + 1,095
12. McPhee, Honda, 2:06,130, + 1,238
13. Alcoba, Honda, 2:06,250, + 1,358
14. Toba, KTM, 2:06,335, + 1,443
15. Sasaki, KTM, 2:06,390, + 1,498
16. Antonelli, Honda, 2:06,557, + 1,665
17. Pawi, Honda, 2:06,573, + 1,681
18. Migno, KTM, 2:06.594, + 1,702
19. Lopez, Husqvarna, 2:06,660, + 1,768
20. Nepa, KTM, 2:06,786, + 1,894
21. Rossi, KTM, 2:06,802, + 1,910
22. Fenati, Husqvarna, 2:06,820, + 1,928
23. Kunii, Honda, 2:06,820, + 1,938
24. Yamanaka, Honda, 2:06,935, + 2,043
25. Binder, KTM, 2:06,057, + 2,065
26. Pizzoli, KTM, 2:07,039, + 2,147
27. Vietti, KTM, 2:07,056, + 2,164
28. Tatay, KTM, 2:07,437, + 2,545
29. Dupasquier, KTM, 2:07,462, + 2,570
30. Kofler, KTM, 2:07,609, + 2,717
31. Geiger, KTM, 2:09,850, + 4,958

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