PrüstelGP: Es fehlt nicht mehr viel auf WM-Punkte

Von Helmut Ohner
Moto3
Dupasquier (50) liegt noch vor Baltus (70), im Ziel war es umgekehrt

Dupasquier (50) liegt noch vor Baltus (70), im Ziel war es umgekehrt

Nicht einmal zehn Sekunden fehlten dem Belgier Barry Baltus (Prüstel GP) beim GP von Andalusien als 17. zu seinen ersten WM-Punkt. Sein Schweizer Teamkollege Jason Dupasquier landete zwei Plätze dahinter.

Nach den Plätzen 21 (Jason Dupasquier) und 24 (Barry Baltus) beim Großen Preis von Spanien vor einer Woche war das ehrgeizige Ziel der beiden Prüstel-GP-Piloten für den Gran Premio Red Bull de Andalucia in Jerez klar umrissen. Sie trachteten danach, ihre Positionen gegenüber einer Woche zu verbessern.

Im Qualifikationstraining konnten die beiden Teenager ihre Vorstellungen noch nicht in die Tat umsetzen. Auch die ernüchternden Startplätze 28 für den Schweizer Dupasquier und 29 für den Belgier Baltus, die nicht das wahre Potenzial widerspiegelten, vermochten die beiden nicht aus der Ruhe zu bringen.

Ihr Vorsatz, so viele Plätze wie möglich gutzumachen, konnte im Rennen tatsächlich in die Tat umgesetzt werden. Im zweiten Verfolgerfeld konnten sie sich gut in Szene setzen und die Gruppe phasenweise sogar anführen.

Nach 22 Runden fehlten Baltus als 17. nicht einmal zehn Sekunden auf seinen ersten WM-Punkt. Zwei Plätze dahinter passierte Dupasquier knapp geschlagen vom Österreicher Maximilian Kofler an der 19. Stelle die Ziellinie.

Jetzt geht es darum, die Batterien vor den drei Back-to-Back-Rennen in der Tschechischen Republik und in Österreich aufzuladen. Am Freitag, den 7. August, startet das erste Freie Training des tschechischen GP in Brünn.

«Es war erst mein zweites Rennen als Moto3-Fahrer in der Weltmeisterschaft», hielt Baltus fest. «Ich bin wirklich glücklich über das heutige Ergebnis. Das erste Wochenende war im Vergleich zu diesem etwas schwieriger. Ich war in jeder Session schneller, auch wenn das meine Position in der Zeitenliste nicht zeigte. Auch im Rennen konnte ich meine Rundenzeiten verbessern.»

«Leider habe ich in der letzten Runde das Track-Limit überschritten und wurde nachträglich um eine Position zurückversetzt. Ich habe meinen Rückstand auf den Sieger deutlich verringert und war 23 Sekunden schneller als im ersten Rennen. Langsam beginne ich zu verstehen, was es bedeutet, in der Weltmeisterschaft mitzufahren.»

«Das Qualifying war dieses Mal ein bisschen schwierig. Wir waren schneller als letztes Wochenende, aber die anderen auch. Meine Rennpace war auf Anhieb gut. Das Rennen war wirklich positiv, ich habe viel gelernt und bin sicher, dass ich noch besser werden kann. Wir sind nicht weit von den Punkten entfernt», bilanzierte Dupasquier.

Ergebnis Andalusien-GP, Moto3: 1. Suzuki, Honda. 2. McPhee, Honda. 3. Vietti, KTM. 4. Binder, KTM. 5. Rodrigo, Honda. 6. Fernandez, KTM. 7. Alcoba, Honda. 8. Garcia, Honda. 9. Yamanaka, Honda. 10. Arbolino, Honda. Ferner: 18. Kofler, KTM. 19. Dupasquier, KTM.

WM-Stand nach 3 von 14 Rennen: 1. Arenas, 50 Punkte. 2. Suzuki, 44. 3. McPhee, 40. 4. Ogura, 36. 5. Rodrigo, 30. 6. Vietti, 27. Fernandez, 26. 8. Arbolino, 23. 9. Masia, 19. 10. Alcoba, 19.

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