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KTM GP Academy mit Masia, Holgado, Öncü und Fernandez

Von Helmut Ohner
Die KTM GP Academy, das neue Talentförderungssystem des österreichischen Motorradherstellers, wird in der kommenden Saison mit vier vielversprechenden Fahrern aufwarten: Masia, Holgado, Öncü und Fernandez.

Mit dem spanischen Grand-Prix-Rookie Pedro Acosta ging der Weltmeistertitel wieder einmal an einen Fahrer aus dem Team Red Bull KTM Ajo. Nach dem Deutschen Sandro Cortese 2012 und dem Südafrikaner Brad Binder 2016 ist es für die finnische Mannschaft um Teammanager Aki Ajo bereits der dritte Titelgewinn in der Moto3.

Jetzt wurden für die KTM GP Academy die Weichen gestellt. 2022 wird das Red Bull KTM Ajo Team mit Jaume Masia und Neuzugang Dani Holgado in der Weltmeisterschaft antreten. Deniz Öncü und Adrian Fernandez werden das Red Bull KTM Tech3 bilden. Diese Paarungen sollen eine Kombination aus Erfahrung, Wettbewerbsfähigkeit, Jugend und Talent das Potenzial des Systems für die nächste Saison sichern.

Das Aufgebot der KTM GP Academy für 2022 garantiert eine spannende Saison. Alle beteiligten Partner waren sich einig, dass dies die effektivste Organisation des KTM GP Academy Systems ist, um die bestmöglichen Ergebnisse für jede von KTM Factory Racing unterstützte Mannschaft und jeden Fahrer zu erzielen.

Masia hat in seiner ersten Saison mit Red Bull KTM Ajo bewiesen, dass er konkurrenzfähig ist. Einschließlich seines Triumphes beim WM-Auftakt in Katar stand er dreimal auf dem Podium. Damit kann der 21-jährige Spanier insgesamt auf vier Siege, sechs Podiumsplätze und vier Pole-Positions in seiner bisherigen Karriere verweisen.

Holgado gilt dank seiner großartigen Leistungen im Red Bull MotoGP Rookies Cup – Platz 3 in der Endwertung – und in der Moto3 Junior Weltmeisterschaft, in der er derzeit die Gesamtwertung anführt, als zukünftiger Star des spanischen Motorradrennsports. Bei seinen drei Auftritten in der Moto3-WM fuhr er zweimal in die Punkteränge.

«2021 war eine sehr gute Saison für unsere Teams und für die gesamte KTM GP Academy», blickt Teamboss Aki Ajo, der in der Vergangenheit mit Akribie eine schlagkräftige Truppe aufgebaut hat, auf ein erfolgreiches Jahr zurück. «Wir sind glücklich, Teil dieser Familie und dieses Systems zu sein, das wir unter anderem gemeinsam mit KTM und Red Bull geschaffen haben.»

«Wir haben gesehen, wie Fahrer, die in dieser Struktur zu Toppiloten ausgebildet wurden, den Aufstieg in die MotoGP geschafft haben. Tatsächlich kommen die Fahrer, die nächstes Jahr die vier KTM-Plätze in der Königsklasse besetzen werden, alle aus diesem System. Wir freuen uns auf die Saison 2022, weil wir einige sehr gute Fahrer in unserem Aufgebot haben werden.»

«Die vier Fahrer, die nächstes Jahr Teil der KTM GP Academy in der Moto3-Kategorie sein werden, haben bewiesen, dass sie sehr konkurrenzfähig sind. Jaume Masia und Deniz Öncü sind bereits für uns gefahren und haben gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Sie haben jetzt die Erfahrung, um nächstes Jahr in den Titelkampf einzusteigen.»

«Die jungen Fahrer Dani Holgado und Adrian Fernandez sind die Top-Talente der Zukunft in dieser Klasse und auf der Weltbühne im Allgemeinen», ist der finnische Teammanager, der früher selbst in der Motorrad-Weltmeisterschaft gefahren ist, von den Fähigkeiten des KTM-Quartetts überzeugt. Wir sind sehr gespannt und freuen uns darauf, mit der Arbeit für die Saison 2022 zu beginnen.»

Moto3-Stand Fahrer-WM (nach 17 von 18 Rennen):
1. Acosta 259 Punkte (Weltmeister 2021). 2. Foggia 213. 3. Garcia 168. 4. Masia 155. 5. Fenati 155. 6. D. Binder 149. 7. Antonelli 145. 8. Guevara 115. 9. Sasaki 113. 10. Migno 110. 11. Alcoba 85. 12. Deniz Öncü 84. 13. Suzuki 76. 14. McPhee 72. 15. Toba 64. 16. Rodrigo 60. 17. Salac 58. 18. Nepa 53. 19. Artigas 47. 20. Yamanaka 47. 21. Tatay 32. 22. R. Rossi 29. 23. Adrián Fernández 28. 24. Dupasquier 27. 25. Kunii 15. 26. Kofler 10. 27. Bartolini 7. 28. Holgado 4. 29. Izdihar 4. 30. Azman 3. 31. Kelso 2. 32. Surra 1.

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