Ayumu Sasaki (5.) hat sich noch nie so wohl gefühlt
Mit dem fünften Rang in der Gesamtwertung des Wintertests in Portimão zeigte sich Husqvarna-Pilot Ayumu Sasaki in guter Form. Für seinen Teamkollegen John McPhee gibt es noch einiges zu lernen.
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Es waren drei intensive Testtage auf dem Autódromo Internacional do Algarve für das Sterilgarda Husqvarna Max Racing Team, die Ayumu Sasaki nach 34 Runden mit einer persönlichen Bestzeit von 1:47,553 min beendete. Das ergab für den Japaner den vierten Platz in der Tageswertung. In der kombinierten Zeitenwertung bedeutete es mit einem Rückstand von 0,563 Sekunden auf Dennis Foggia den fünften Rang.
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Sasaki nutzte den letzten Test vor dem Saisonauftakt auf dem Losail International Circuit in Katar (6. März) vorrangig um auch mit verschiedenen Einstellungen an seiner Maschine zu experimentierten. Gemeinsam mit seinem Teamchef Emanuele Martinelli wurden verschiedene Aufhängungs- und Elektronik-Setups verglichen, um die neue FR 250 GP an seine Fahrbedürfnisse anzupassen. "So wie der Test verlaufen ist, kann ich zufrieden sein. Ich habe mich noch nie so wohl auf einem Motorrad gefühlt", zeigte sich Sasaki euphorisch. "Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich mich im Winter besser vorbereitet, denn ich bin nicht nach Hause geflogen, sondern habe in Spanien hart trainiert. Das hat sich bezahlt gemacht. Nach diesen drei Tagen weiß ich, dass ich konkurrenzfähig bin. Jetzt hoffe ich, in Katar ein gutes Ergebnis zu erzielen."
Beim zweiten Fahrer des Sterilgarda Husqvarna Max Racing Teams, John McPhee, gestalteten sich die drei Tage in Portimão etwas anders, galt es für den erfahrenen Schotten doch in erster Linie, sich unter der Leitung seines Teamchefs Maurizio Cambarau gemeinsam mit Data Engineer Joan Locutura und Mechaniker Gabriele Guidotti mit dem für ihn neuen Motorrad vertraut zu machen, nachdem er drei Jahre auf einer Honda um WM-Punkte gekämpft hatte.
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Wie sein Teamkollege beendete McPhee seine Arbeit vorzeitig und zog es vor - wie übrigens die meisten Fahrer des Feldes - nicht an der letzten Sitzung teilzunehmen, nachdem er 34 Runden auf der 4,592 Kilometer langen Berg- und Talbahn im Autódromo Internacional do Algarve gefahren und mit 1:47,794 seine beste Zeit erzielt hatte. In der Gesamtwertung der drei Testtage ergab es für ihn den 13. Platz.
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"Für mich geht es darum, meinen Fahrstil an das Motorrad anzupassen. Ich verstehe mehr und mehr, wie ich meine Husqvarna fahren muss, aber es gibt noch viel zu lernen. Am Ende waren wir gut dabei und konnten eine vernünftige Rundenzeit fahren, vor allem mit den harten Reifen. Jetzt ist es an der Zeit die Saison zu beginnen", erzählte der dreifache GP-Sieger, der sich für den WM-Auftakt in Katar gut vorbereitet fühlt.
"Bei diesen letzten Tests vor dem Beginn der Meisterschaft haben Ayumu und John einen guten Job gemacht, wobei Ayumu mit dem fünften Platz in der Gesamtwertung überzeugen konnte. Das Ziel war es, das Gefühl für das Motorrad zu verbessern, und ich denke, dass beide Fahrer einen guten Schritt nach vorne gemacht haben. Jetzt haben wir das Rennen in Katar, wo ich erwarte, dass wir von Anfang an konkurrenzfähig sind", gibt Teambesitzer Max Biaggi eine klare Richtung vor. Moto3-Test Portimão, Montag, 21. Februar: 1. Foggia, Honda, 1:46,990 min 2. Migno, Honda, 1:47,042 3. Guevara, GASGAS, 1:47,324 4. Sasaki, Husqvarna, 1:47,553 5. David Muñoz, KTM, 1:47,618 6. Suzuki, Honda, 1:47,625 7. Masia, KTM, 1:47,654 8. Deniz Öncü, KTM, 1:47,659 9. Garcia, GASGAS, 1:47,696 10. Toba, KTM, 1:47,699 11. Riccardo Rossi, Honda, 1:47,759 12. McPhee, Husqvarna, 1:47,794 13. Surra, Honda, 1:47,837 14. Fellon, Honda, 1:47,851 15. Yamanaka, KTM, 1:47,943 16. Tatay, CFMOTO, 1:47,952 17. Holgado, KTM, 1:47,984 18. Ogden, Honda, 1:47,988 19. Adrian Fernandez, KTM, 1:48,074 20. Nepa, KTM, 1:48,173 21. Artigas, CFMOTO, 1:48,174 22. Bartolini, KTM, 1:48,382 23. Ortolá, KTM, 1:48,456 24. Bertelle, KTM, 1:48,577 25. Kelso, KTM, 1:48,607 26. Moreira, KTM, 1:48,780 27. Whatley, Honda, 1:49,041 28. Aji, Honda, 1:49,226 29. Carrasco, KTM, 1:49,293
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