Formel-1-Veteran Mark Webber: Loblied auf die MotoGP

Von Otto Zuber
MotoGP
2017 besuchte Mark Webber den MotoGP-Zirkus in Misano

2017 besuchte Mark Webber den MotoGP-Zirkus in Misano

Der frühere Formel-1- und Langstrecken-Pilot Mark Webber ist ein erklärter MotoGP-Fan. Nach dem Saisonauftakt in Katar schwärmte der 41-jährige Australier über die Risikobereitschaft in der MotoGP.

Formel-1-Veteran Mark Webber konnte sich den Saisonauftakt seiner früheren GP-Kollegen in Australien natürlich nicht entgehen lassen. Schliesslich durfte der Lokalheld beim ersten Kräftemessen von Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Co. die Podest-Interviews führen.

Doch bevor der ehemalige Red Bull Racing-Pilot das Fahrerlager im Albert Park von Melbourne aufsuchte, genoss er das erste MotoGP-Rennwochenende der Saison, das er sich allerdings nicht vor Ort zu Gemüte führte. Statt am MotoGP-Rennsonntag durchs Paddock von Katar zu flanieren, schwang sich der athletische 41-Jährige lieber zuhause in Australien aufs Mountainbike, wie er in den sozialen Medien verriet.

Die Übertragung der Flutlichthatz in der Wüste von Katar liess sich der selbsterklärte MotoGP-Fan dennoch nicht entgehen. Nach dem ersten Rennen der Saison schwärmte er auf Twitter über die Risikobereitschaft der WM-Helden, die auf zwei Rädern unterwegs sind.

«In einer Motorsport-Welt, die immer vorsichtiger mit den Themen Gesundheit und Sicherheit umgeht und immer weniger Risiken eingeht, ist es unfassbar, welche Position die MotoGP einnimmt», erklärte der neunfache Formel-1-Sieger, der einen Tweet des MotoGP-Champions Marc Márquez an seine Zeilen anhängte.

«Das ist eine sensationelle Demonstration von Mensch und Maschine im Gladiatoren-Stil», lobte der frühere Rennfahrer, der die MotoGP-Szene aufforderte: «Bleibt weiterhin so wild und euch selbst treu, Jungs.»

Obwohl die meisten der 1,4 Millionen Follower von Webber Formel-1- und Langstrecken-Fans sein dürften, kamen die Zeilen des früheren Teamkollegen von Sebastian Vettel bei seinen Anhängern gut an. Kein einziger Kommentar widersprach dem ehemaligen GP-Profi. Stattdessen gab es viel Spott für die jüngsten Sicherheitsbemühungen der Formel-1-Verantwortlichen, die sich mit der Einführung des Halo-Schutzbügels viel Kritik eingehandelt haben.

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