Marc Marquez über die größte Schwäche der Honda

Von Ivo Schützbach
Diesen Sturz konnte Marc Marquez noch abfangen

Diesen Sturz konnte Marc Marquez noch abfangen

MotoGP-Weltmeister Marc Marquez stand diese Saison in 13 Rennen zwölfmal auf dem Podest, sieben Mal als Sieger. In der Weltmeisterschaft liegt er 93 Punkte voraus – und klagt trotzdem über seine Honda.

Marc Marquez ist ein Künstler auf zwei Rädern, unbestritten. Der Spanier hält vor seinem 200. Grand Prix am kommenden Wochenende in Aragon nicht nur zahlreiche Rekorde, ihm alleine ist es zu verdanken, dass Honda dieses Jahr nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Mit 275 Punkten hat Marquez mehr erobert als seine Markenkollegen Cal Crutchlow (88), Takaaki Nakagami (62), Jorge Lorenzo (23) und Ersatzfahrer Stefan Bradl (16) zusammen.

Während Marquez die Weltmeisterschaft mit 93 Punkten Vorsprung auf Andrea Dovizioso (Ducati) souverän anführt, liegen die anderen Honda-Piloten nur auf den Gesamträngen 9, 12, 19 und 21.

Crutchlow ist von der Honda inzwischen so frustriert, dass er das Klagen aufgegeben hat. Der Engländer räumt freimütig ein, dass er nicht so fahren kann wie Marquez, dass der Spanier eben ein Ausnahmekönner sei.

Zufrieden mit der RC213V ist aber auch Marquez nicht. «Wir müssen verstehen, weshalb wir so viele Schwierigkeiten mit dem Vorderreifen haben», hielt der 26-Jährige fest. «Diese Saison wurde es etwas besser, aber nicht genug. Ich stürze deutlich weniger als letztes Jahr, in der Crash-Statistik liegen aber alle Honda-Fahrer vorne. Wir müssen in diesem Bereich besser werden. Das Motorrad verlangt viel körperlichen Einsatz. Eine schnelle Runde damit zu fahren ist schwierig, aber nicht das Schwierigste. Über die Renndistanz schnell zu sein ist viel schwerer – daran arbeiten wir. Der Prototyp für 2020 ist noch zu neu, um qualitative Kommentare über ihn abgeben zu können. Ich traue Honda zu, dass sie ein Motorrad bauen werden, das für alle leichter zu fahren ist. Die Konsequenz daraus werden konstanteren Rundenzeiten sein.»

MotoGP-WM-Stand nach 13 von 19 Rennen: 1. Marc Márquez, 275 Punkte. 2. Dovizioso 182. 3. Petrucci 151. 4. Rins 149. 5. Viñales 134. 6. Rossi 129. 7. Quartararo 112. 8. Miller 101. 9. Crutchlow 88. 10. Morbidelli 80. 11. Pol Espargaró 77. 12. Nakagami 62. 13. Mir 47. 14. Aleix Espargaró 37. 15. Bagnaia 29. 16. Iannone 27. 17. Zarco 27. 18. Oliveira 26. 19. Lorenzo 23. 20. Rabat 17. 21. Bradl 16. 22. Pirro 9. 23. Guintoli 7. 24. Syahrin 7. 25. Abraham 5.

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