Marc Márquez und Nakagami: Reha schreitet voran

Von Mario Furli
MotoGP
MotoGP-Weltmeister Marc Márquez bereitet sich nach der Schulter-OP auf die Saison 2020 vor

MotoGP-Weltmeister Marc Márquez bereitet sich nach der Schulter-OP auf die Saison 2020 vor

Die Honda-Stars Marc Márquez und Takaaki Nakagami arbeiten 60 Tage vor dem ersten MotoGP-Rennen des Jahres 2020 hart, um ihre Schulteroperationen vergessen zu machen.

Unter der Aufsicht von Physiotherapeut Carlos Garcia schuftet Repsol-Honda-Star Marc Márquez zu Hause in Cervera, um nach der Schulter-OP für den dreitägigen Test in Sepang (7. bis 9. Februar) einsatzbereit zu sein. «Wir machen Fortschritte mit der Genesung», teilte der sechsfache MotoGP-Weltmeister seinen Fans 42 Tagen nach dem mit. Alles scheint nach Plan zu laufen: «Wir haben angefangen, mit elastischen Bändern zu arbeiten», schrieb er zum entsprechenden Foto auf seinen Social-Media-Kanälen.

Zur Erinnerung: Nur einen Tag nach dem Jerez-Test legte sich der älterer der Brüder Márquez bei seinem Vertrauensarzt Dr. Mir zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres unters Messer, dieses Mal war allerdings die rechte Schulter betroffen. Die Operation an der linken Schulter war im Dezember 2018 zwar aggressiver, trotzdem saß der Spanier beim Sepang-Test im Februar wieder auf seiner RC213V – auch in diesem Jahr sein erklärtes Ziel.

Marc Márquez war zu Saisonende mit seinen Schulterproblemen in guter Gesellschaft: Neben Miguel Oliveira, der Anfang November aus Malaysia abreiste und sich in Innsbruck operieren ließ, verpasste auch Takaaki Nakagami die letzten Rennen der Saison 2019. Für den Japaner stand der Eingriff an der rechten Schulter bereits nach seinem Heim-GP in Motegi Ende Oktober auf dem Plan.

Deshalb ist «Taka» in der Reha auch schon weiter, er darf bereits Gewichte heben. «Schritt für Schritt, aber wie ihr seht, geht es meiner Schulter besser», schreib der LCR-Honda-Pilot kürzlich auf den sozialen Netzwerken – und stellte ganz nebenbei seinen beeindruckenden Gleichgewichtssinn unter Beweis.

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