Razali: «Quartararo-Ersatz? Rookie ist ein Risiko»

Von Simon Patterson
MotoGP
Razlan Razali mit seinem Vorzeige-MotoGP-Rookie Fabio Quartararo

Razlan Razali mit seinem Vorzeige-MotoGP-Rookie Fabio Quartararo

Auf junge MotoGP-Fahrer zu setzen, ist eigentlich die Philosophie von Petronas Yamaha. «Es ist aber ein ungewöhnliches Jahr», gab Razlan Razali zu. Auch deshalb deutet viel auf Valentino Rossi hin.

Schon seit Januar steht fest, dass Fabio Quartararo nach sieben Podestplätzen und sechs Pole-Positions in seiner Rookie-Saison für 2021 in das Yamaha-Werksteam befördert wird. Seither beschäftigt vor allem eine Frage die MotoGP-Szene: Wird der neunfache Weltmeister Valentino Rossi bei Petronas SRT noch eine Saison dranhängen?

«Wer wird Fabio ersetzen? Natürlich wird darüber gesprochen, dass es Valentino sein wird, aber im Moment kam von ihm noch nichts direkt an uns», schickte Razlan Razali, Team Principal von Petronas Yamaha, voraus. Mit Blick auf den 41-jährigen Superstar fügte er an: «Zuvor war das nicht etwas, das zu uns gepasst hätte, weil wir an das glauben, was wir mit Fabio gemacht haben. Er mag ein einmaliges Wunder für unser Team sein oder vielleicht auch nicht, aber wir glauben, dass junge Fahrer zu entwickeln der Weg ist, der nach vorne führt – für das Team und die WM.»

«Wenn es eine normale Weltmeisterschaft wäre, dann hätten wir alles davon abhängig gemacht, wie er und wie die Moto2-Fahrer, die wir im Blick haben, in der ersten Hälfte der Saison performt hätten», ergänzte Razali. «Zu diesem Zeitpunkt würden auch schon mit einigen Gespräche laufen, denn nach acht Rennen wissen wir, welche Performance sie abliefern. Aber es ist ein ungewöhnliches Jahr und einen Rookie in die MotoGP zu holen, ohne ihn Rennen fahren zu sehen, ist ein großes Risiko. Wir können dieses Risiko nicht eingehen. Es fällt uns schwer, für nächstes Jahr einen Rookie in Betracht zu ziehen.»

Damit wird klar: «Wenn wir keinen Rookie nehmen, dann wird die Aussicht, Valentino Rossi zu holen, sehr verlockend», bestätigte der Malaysier.

Zumindest auf einer Seite der Box möchte Petronas SRT aber auf Kontinuität setzen: «Für uns ist es wichtig, Stabilität zu haben und mit dem Fahrer weiterzumachen, den wir mit Franky [Morbidelli] schon haben. Er ist jung, er ist die Zukunft des Teams und wir müssen viel Wert darauf legen», betonte Razali.

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