Fabio Quartararo (Yamaha): «Alles kann passieren»

Von Mario Furli
MotoGP
Fabio Quartararo tobt sich aktuell noch abseits der GP-Strecken aus

Fabio Quartararo tobt sich aktuell noch abseits der GP-Strecken aus

Fabio Quartararo erwartet eine spannende MotoGP-WM 2020. Seine Ausgangslage sieht der Yamaha-Jungstar so: «Wenn wir vom ersten Rennen an um den Sieg kämpfen können, werden wir es tun. Aber wir müssen ruhig bleiben.»

Während die Werksfahrer von Aprilia und KTM gemeinsam mit den MotoGP-Testteams von Ducati und Suzuki in dieser Woche auf dem «Misano World Circuit Marco Simoncelli» im Hinblick auf den Saisonauftakt in Jerez am 19. Juli ihre Runden abspulten, schnupperte Fabio Quartararo mit seinem Petronas-Yamaha-Teamkollegen Franco Morbidelli in der Toskana Rallye-Luft.

Beim Sponsoren-Event von WithU gab den Zweirad-Assen übrigens kein Geringerer als Dani Sordo, Hyundai-Werksfahrer in der Rallye-Weltmeisterschaft, wertvolle Tipps und eine Kostprobe seines fahrerischen Könnens.

Auch wenn die MotoGP-Fahrer den Abstecher auf vier Rädern sichtlich genossen, drehen sich die Gedanken von Quartararo und Co. doch um den verkürzten Corona-Kalender der Motorrad-WM mit – nach aktuellem Stand – 13 Grand Prix innerhalb von vier Monaten.

Alle Beteiligten sind sich darin einig, dass Fehler angesichts des straffen Programms nicht erlaubt sind. Auf die Herangehensweise an die Rennen wird sich dies aber nicht auswirken, glaubt der 21-jährige Franzose: «Wir müssen in den freien Trainings aufpassen und nicht 100 Prozent geben, um nicht zu stürzen und so eine Verletzung zu riskieren. Aber im Rennen will ich 100 Prozent geben und einfach Rennen für Rennen sehen und konzentriert bleiben. Wenn wir vom ersten Rennen an um den Sieg kämpfen können, werden wir es tun. Aber wir müssen ruhig bleiben und nicht über das Limit gehen», betonte er gegenüber «Sky Sport».

Nach sechs Pole-Positions, sieben Podestplätzen und WM-Rang 5 wird der beste Rookie der Saison 2019 als Herausforderer von Titelverteidiger Marc Márquez (Honda) gehandelt. «El Diablo» gibt sich aber betont gelassen: «Ich würde sagen, wir haben die Arbeit getan, um dabei zu sein, wenn um den Titel gekämpft wird. Ob wir dann tatsächlich um die Weltmeisterschaft kämpfen werden oder nicht – daran müssen wir erst später denken, nicht vor dem Beginn der Saison.»

Wen hat der Shootingstar der MotoGP-WM für 2020 noch auf der Rechnung? «Aus meiner Sicht kann in diesem Jahr alles passieren: Die zwei Suzuki, Yamaha, Ducati… Es gibt viele schnelle Fahrer, die um den Sieg kämpfen können. Ich glaube, es wird eine schöne und sicherlich einzigartige WM», so Quartararo.

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