Marc Márquez: «Drei Monate sind eine lange Zeit»

Von Otto Zuber
MotoGP
Marc Márquez

Marc Márquez

Repsol-Honda-Star Marc Márquez spricht über seine lange Verletzungspause, seine Fortschritte im Heilungsprozess und sein Fitnesstraining nach mehreren Wochen auf der Couch.

Am 22. August teilten Repsol-Honda und HRC mit, dass die Verletzungspause von Marc Márquez noch zwei, drei Monate andauern würde. Der Spanier hatte sich am 19. Juli im ersten Jerez-Rennen einen Bruch im rechten Oberarm zugezogen, danach wurde er zweimal operiert. Einen Termin für seine Rückkehr kann er aber auch einen Monat nach der für Márquez-Fans ernüchternden Mitteilung nicht nennen.

«Drei Monate sind eine lange Zeit», erklärt der MotoGP-Weltmeister in einem Interview, das sein Team veröffentlicht hat. «Wir haben uns verschiedene Meinungen der Ärzte angehört und sie sagten, es wird um die drei Monate dauern. Das ist zunächst mal natürlich ein Schock für einen Fahrer», erzählt der 27-Jährige, der nun deutliche Fortschritte in seinem Heilungsprozess spürt.

«Jeden Tag und mit jeder Woche spüre ich etwas Anderes, es sind grosse Fortschritte, die ich mit meinem Körper mache. In den ersten drei Wochen habe ich gar keine Verbesserung verspürt, alles fühlte sich gleich an. Doch nun kann ich wieder Trainieren und ich weiss zwar nicht, wo ich im Heilungsprozess genau stehe, aber ich weiss, dass die Rückkehr aufs Bike näherrückt, und das ist das Wichtigste.»

«Ich weiss, wir sind auf gutem Weg, wieder auf die Rennstrecke zurückzukehren, aber ich weiss nicht, ob ich in einem Monat zwei Wochen oder in zwei Monaten wieder auf dem Bike sitzen werde. Die Antwort auf diese Frage wird mein Körper liefern», betont der achtfache Weltmeister, der glücklich ist, sich wieder körperlich anstrengen zu können.

«Mir hat das Trainieren gefehlt, vor allem in den ersten beiden Wochen, aber mir fehlt es noch mehr, auf dem Motorrad zu sitzen. Ich hoffe, dass ich bald wieder auf einer kleinen Maschine Gas geben kann, aber derzeit müssen wir den Heilungsprozess beachten und die Zeitvorgaben der Ärzte einhalten. Ich fühle mich bereit, aber das ist auch gefährlich, denn sobald du dich bereit fühlst, willst du immer mehr. Ich muss einfach versuchen zu verstehen, was mir mein Körper sagt», fügt Marc Márquez an.

Und der 82-fache GP-Sieger schildert: «Ich habe nun wieder mit dem Radeln und Lauftraining begonnen. Und ich hatte erwartet, dass es viel schlimmer sein würde, denn ich war vier, fünf Wochen nur zuhause auf der Couch und schaute TV. Doch vom ersten Tag an fühlte ich mich beim Laufen gut und ich konnte auch gleich Fortschritte erkennen, genauso wie auf dem Rad. Am meisten Mühe bereitet der Muskel im rechten Arm, aber selbst der ist stärker als ich es gedacht hätte. Wichtig ist, dass alle Bewegungen gut laufen und zusammen mit meinen Physio Carlos, der bei mir wohnt, werde ich hart arbeiten, um mich im richtigen Tempo zu verbessern.»

Ergebnis MotoGP, Emilia Romagna-GP, 20. September

1. Viñales, Yamaha, 27 Runden in 41:55,846 min
2. Mir, Suzuki, + 2,425 sec
3. Pol Espargaró, KTM, + 4,528
4. Quartararo, Yamaha, + 6,419
5. Oliveira, KTM, + 7,368
6. Nakagami, Honda, + 11,139
7. Alex Márquez, Honda, + 11,929
8. Dovizioso, Ducati, + 13,113
9. Morbidelli, Yamaha, + 15,880
10. Petrucci, Ducati, + 17,682
11. Zarco, Ducati, + 23,144
12. Rins, Suzuki, + 24,962
13. Smith, Aprilia, + 30,008

Fahrer-WM nach 7 von 14 Rennen:

1. Dovizioso 84 Punkte. 2. Quartararo 83. 3. Viñales 83. 4. Mir 80. 5. Morbidelli 64. 6. Miller 64. 7. Nakagami, 63. 8. Oliveira 59. 9. Rossi 58. 10. Pol Espargaró 57. 11. Binder 53. 12. Rins 44. 13. Zarco 36. 14. Petrucci 31. 15. Bagnaia 29. 16. Alex Márquez 24. 17. Aleix Espargaró 18. 18. Lecuona 15. 19. Smith 11. 20. Rabat 7. 21. Crutchlow 7. 22. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM nach 7 von 14 Rennen:

1. Yamaha 138 Punkte. 2. Ducati 115. 3. KTM 104. 4. Suzuki 93. 5. Honda 63. 6. Aprilia 26.

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