Taka Nakagami (Honda): «Habe an den Sieg geglaubt»

Von Johannes Orasche
Vorne Jack Miller, dahinter stürzt Nakagami unmittelbar vor Pol Espargaró

Vorne Jack Miller, dahinter stürzt Nakagami unmittelbar vor Pol Espargaró

Idemitsu-LCR-Honda-Fahrer Taka Nakagami warf nach einem starken Rennen die MotoGP-Podiums-Chance in den Kies von Valencia.

Die LCR-Honda-Bos musste acht Runden vor dem Ende des Rennens entsetzt die Blicke von den Monitoren abwenden. Es war just in jenem Moment, als Taka Nakagami mit einem Bremsmanöver kurzfristig Pol Espargaro (Red Bull-KTM) von P3 verdrängt hatte. Doch nur wenige später pfefferte er die Honda in der Zielkurve ins Kies.

Nakagami, der um ein Haar im Turn 14 auch noch Pol Espargaró aus dem Rennen gerissen hätte, wirkte danach auch entsprechend niedergeschlagen: «Ich kann nicht viel sagen, wir hatten alles unter Kontrolle und hatten auch eine viel bessere Strategie als am vergangenen Sonntag», bekräftigte der LCR-Honda-Pilot.

«Zu Beginn war der Wind auf der Gegengeraden ein Problem. Da bin ich auch von der Piste geraten, weil ich Probleme mit dem Vorderreifen hatte. Aber ich mich dann angepasst und darauf eingestellt», schildete der 28-jährige Japaner.

«Ich habe dennoch die Lücke nach vorne zugefahren. In der langen Linkskurve vor Start und Ziel war ich schneller als alle anderen, das habe ich bald gemerkt. Ich wusste also, wo ich Pol überholen konnte. Vor einer Woche hatte ich den Reifen zu lange geschont, das wollte ich diesmal nicht, deswegen habe ich auch angegriffen.»

«Beim Überholvorgang hatte ich eigentlich alles unter Kontrolle. Leider ist mir das Vorderrad weggerutscht. Ich war dafür bereit, gut aus der Kurve zu kommen und zu beschleunigen. Ich weiß auch nicht, warum ich gestürzt bin, denn ich habe nicht sehr spät gebremst. Ich habe alles gegeben, es war die für mich beste Strategie. Es ist jetzt vor allem enttäuschend für das Team. Ich habe zur Zeit des Manöver gegen Pol auch an den Sieg geglaubt.»

MotoGP-Ergebnis, Valencia-GP (15.11.):

1. Morbidelli, Yamaha, 27 Runden in 41:22,478 min
2. Miller, Ducati, + 0,093 sec
3. Pol Espargaró, KTM, + 3,006
4. Rins, Suzuki, + 3,697
5. Binder, KTM, + 4,127
6. Oliveira, KTM, + 7,272
7. Mir, Suzuki, + 8,703
8. Dovizioso, Ducati, + 8,729
9. Aleix Espargaró, Aprilia, + 15,512
10. Viñales, Yamaha, + 19,043
11. Bagnaia, Ducati, + 19,456
12. Rossi, Yamaha, + 19,717
13. Crutchlow, Honda, + 23,802
14. Bradl, Honda, + 27,430
15. Petrucci, Ducati, + 30,619
16. Alex Márquez, Honda, + 30,619
17. Rabat, Ducati, + 42,365
18. Savadori, Aprilia, + 46,472

Stand Fahrer-WM nach 13 von 14 Rennen:

1. Mir, 171 Punkte (Weltmeister). 2. Morbidelli 142. 3. Rins 138. 4. Viñales 127. 5. Quartararo 125. 6. Dovizioso 125. 7. Pol Espargaró 122. 8. Miller 112. 9. Nakagami 105. 10. Oliveira 100. 11. Binder 87. 12. Petrucci 78. 13. Zarco 71. 14. Alex Márquez 67. 15. Rossi 62. 16. Bagnaia 47. 17. Aleix Espargaró 34. 18. Crutchlow 29. 19. Lecuona 27. 20. Bradl 18. 21. Smith 12. 22. Rabat 10. 23. Pirro 4.

Konstrukteurs-WM nach 13 von 14 Rennen:

1. Suzuki, 201 Punkte. 2. Ducati 201. 3. Yamaha 188. 4. KTM 175. 5. Honda 133. 6. Aprilia 43.

Team-WM nach 13 von 14 Rennen:

1. Team Suzuki Ecstar, 309 Punkte (Weltmeister). 2. Petronas Yamaha SRT 230. 3. Red Bull KTM Factory Racing 209. 4. Ducati Team 203. 5. Monster Energy Yamaha MotoGP 169. 6. Pramac Racing 163. 7. LCR Honda 134. 8. Red Bull KTM Tech3 127. 9. Repsol Honda Team 85. 10. Esponsorama Racing 81. 11. Aprilia Racing Team Gresini 46.

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